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B288: Sanierung der Rheinbrücke in Krefeld

Die Rheinbrücke im Zuge der B288 bei Krefeld-Uerdingen war seit September 2019 wegen Sanierungsarbeiten für den LKW-Verkehr ab 7,5 Tonnen gesperrt. Seit Abschluss der Arbeiten im Januar 2020 liegen die Fahrbahnplatten wieder voll auf dem vorhandenen Stahltragwerk auf. Damit ist eine Tragfähigkeit für den Lkw-Verkehr wieder gegeben.

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Das Schadensbild
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Bei der turnusmäßigen Überprüfung des denkmalgeschützten Bauwerkes hatten Ingenieure von Straßen.NRW massive, lokal begrenzte Betonabplatzungen an der Unterseite der Betonfahrbahnplatte festgestellt. Hierdurch war die Tragfähigkeit der Fahrbahnplatte beeinträchtigt.

Der Schwerlastverkehr hat in erheblichem Maße zu den festgestellten Schäden beigetragen. Um die Brücke vor stärkeren Schäden zu schützen und weitere Untersuchungen durchführen zu können, war die vorübergehende Sperrung der Brücke für den LKW-Verkehr notwendig.

Die Sanierung
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Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein hat mit den Arbeiten im November 2019 begonnen und im Januar 2020 abgeschlossen. Bei der Sanierung wird mit einem Beton mit Kunststoffzusatz gearbeitet. Hierbei dürfen keine Minustemperaturen oder hohe Luftfeuchtewerte auftreten. Diese Witterungsbedingungen hätten den zeitlichen Ablauf verschoben. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein schätzt die Kosten für die Sofortmaßnahme auf rund 500.000 Euro.

Bei der turnusmäßigen Überprüfung des denkmalgeschützten Bauwerkes waren massive, lokal begrenzte Betonabplatzungen an der Unterseite der Brücke festgestellt worden. Diese Schäden sollen jetzt umfangreich ausgebessert werden. Seit Abschluss der Arbeiten liegen die Fahrbahnplatten wieder voll auf dem vorhandenen Stahltragwerk auf. Damit ist eine Tragfähigkeit für den Lkw-Verkehr wieder gegeben.

Parallel arbeitet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein an einem umfangreichen Sanierungskonzept, um die bei der Bauwerksprüfung festgestellten Mängel grundlegend zu beseitigen.

Der geplante Neubau
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Die Rheinbrücke Krefeld stammt aus dem Jahr 1936. Aufgrund des Alters der Brücke und unabhängig von den aktuellen Schäden hat die Landesregierung den Neubau der Brücke in das Arbeitsprogramm 2019 zur Umsetzung des Bundesfernstraßenbedarfsplans aufgenommen. Nach der Vorstellung des Arbeitsprogramms im Februar 2019 im Landtag wurden bereits erste Planungsschritte eingeleitet. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein wird die Anstrengungen für die Planung der neuen Brücke erhöhen.