Planungswerkstatt zur Diskussion von Trassenvarianten – Bewerbung jetzt möglich

Die Planung einer Autobahn ist fachlich komplex. Um am Ende die bestmögliche Trassenvariante der Rheinspange 553 zu ermitteln, müssen unterschiedliche Schutzgüter und öffentliche Belange in einem aufwendigen Prozess abgewogen werden. Jetzt sind wesentliche Grundlagen ermittelt: Bei der vertiefenden Raumanalyse wurden die umweltfachlichen Gegebenheiten innerhalb des Planungsraums zwischen Köln und Bonn genauestens untersucht und bewertet. Eine Verkehrsuntersuchung und erste wichtige Informationen über die Beschaffenheit des Bodens und die Eigenschaften des Grundwassers liegen vor.

Auf der Basis der bisherigen Arbeit sollen erste Trassenvarianten entwickelt, diskutiert und vertiefend untersucht werden. Wie im bisherigen Planungsverlauf auch, möchte der Landesbetrieb Straßenbau.NRW diesen Schritt transparent und im Austausch mit den Menschen der Region gehen. Die Mitglieder des Dialogforums werden dazu in einer sogenannten Planungswerkstatt, einem eintägigen Intensivworkshop, die Gelegenheit haben.

12. Oktober 2019
10.00 – 19.00 Uhr
in Wesseling

Mit der Planungswerkstatt bietet Straßen.NRW den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit den spannenden Abwägungsprozessen und -inhalten rund um die Trassenfindung der „Rheinspange 553“ im Detail auseinanderzusetzen.

Bewerbung von interessierten Bürgerinnen und Bürgern

Straßen.NRW möchte den Teilnehmerkreis darüber hinaus bewusst noch einmal erweitern. Weitere Bürgerinnen und Bürger aus dem Planungsraum erhalten die Möglichkeit, sich intensiv mit den räumlichen Bedingungen auseinanderzusetzen und erste Ideen für Trassenverläufe der Rheinspange in die Planung einzubringen. Interessierte können sich noch bis zum 20. September für die Teilnahme an der Planungswerkstatt bewerben.

JETZT BEWERBEN

Insgesamt stehen den Bürgerinnen und Bürgern sechs zusätzliche Plätze zur Verfügung – jeweils ein Platz für eine definierte Teilregion. So möchten wir sicherstellen, dass die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner des Planungsraums gleichwertig in der Planungswerkstatt vertreten sind.

Lostöpfe Postleitzahlengebiete

  • Südliches Köln rechtsrheinisch: 51143, 51145, 51147
  • Südliches Köln linksrheinisch: 50996, 50997, 50999
  • Wesseling: 50389
  • Niederkassel: 53859
  • Nördliches Troisdorf: 53842
  • Bornheim: 53332

Bei mehreren Bewerbungen für eine Teilregion werden die Teilnehmenden per Losverfahren bestimmt.

Bewerbung von interessierten Schülerinnen und Schülern

Sechs weitere Plätze der Planungswerkstatt sind explizit für Schülerinnen und Schüler aus dem Planungsraum vorgesehen. Sie sollen die Position der jungen Generation in die Diskussion um die beste Lösung einbringen.
Alle Schulen innerhalb des Planungsraums wurden informiert. Sie können jeweils eine Schülervertreterin oder einen -vertreter für die Planungswerkstatt benennen. Bitte wenden Sie sich dazu an unseren beauftragten Dienstleister, die IFOK GmbH: andre.schaffrin@ifok.de, Tel. 0221-385475-39

Die Jugendlichen sollten mindestens 16 Jahre alt sein. Auch hier erfolgt die Auswahl nach einem räumlichen Schlüssel und im Zweifel per Losverfahren.

Crash-Kurs zur Vorbereitung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Schülerinnen und Schülern
Im Vorfeld der Planungswerkstatt werden die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger sowie die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines dreistündigen „Crash-Kurses“ auf die fachliche Auseinandersetzung vorbereitet:

1. Oktober 2019
18.00 – 21.00 Uhr
in Köln-Deutz

Bitte prüfen Sie vor Ihrer Bewerbung unbedingt auch diesen Termin. Eine Teilnahme am Crash-Kurs ist zwar nicht verbindlich, wird aber dringend empfohlen, um der fachlichen Diskussion während der Planungswerkstatt gerecht werden zu können.