Die Rheinspange als gelungenes Modell für Bürgerbeteiligung?

Verkehrsministerium verspricht sich wichtige Erkenntnisse aus externer Evaluation.

Mit dem Projekt Rheinspange 553 geht Straßen.NRW einen neuen Weg der Bürgerbeteiligung: So früh und umfangreich wie in noch keinem anderen Infrastrukturvorhaben dieser Größenordnung werden professionelle Interessenvertreter und interessierte Bürgerinnen und Bürger in die konkrete Planung einbezogen. Das Verkehrsministerium NRW nimmt diesen Modellversuch sehr ernst und verspricht sich wichtige Erkenntnisse für zukünftige, vergleichbare Infrastrukturvorhaben. Deshalb soll der Beteiligungsprozess zur Rheinspange 553 nun von dem unabhängigen Institut com.X aus Bochum evaluiert werden.

Neben einer Online-Befragung und Einzelinterviews mit den Teilnehmenden des Dialogforums wird dabei auch die Bevölkerung in der Planungsregion über eine repräsentative Umfrage einbezogen. Anfang nächsten Jahres sollen die Ergebnisse vorliegen.