A42: Ausbau zwischen Bottrop-Süd und Essen-Nord

HINWEIS

Zum 1. Januar 2021 übernimmt die Autobahn GmbH des Bundes die Zuständigkeit für die Autobahnen in NRW. Straßen.NRW bleibt zuständig für die Bundes- und Landesstraßen sowie Radwege. Autobahn-Projektseiten gibt es auf dieser Seite künftig nur noch im Autobahn-Archiv mit Stand Dezember 2020. Die Inhalte zu Autobahnen auf dieser Seite sind deshalb unter Umständen nicht mehr aktuell.

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr plant den sechsstreifigen Ausbau der A42 von der Anschlussstelle Bottrop-Süd bis zum Autobahnkreuz Essen-Nord.

Der Planungsabschnitt hat eine Gesamtlänge von 4,75 Kilometer. Dabei überquert die A42 sowohl die Emscher als auch den Rhein-Herne-Kanal. Östlich grenzt der Ausbauabschnitt an den bereits sechsstreifig ausgebauten Abschnitt der A42.

Übersichtplan zum geplanten Ausbau
Übersichtplan zum geplanten Ausbau (© Geobasisdaten: GEObasis.nrw)

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Ausgangssituation
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Die A42 ist eine der wichtigen West-Ost-Achsen durch die Metropolregion Ruhr. Sie verbindet zwischen Kamp-Lintfort und Castrop-Rauxel die Oberzentren Duisburg, Essen und Dortmund. Die Strecke ist wichtig für Pendler und den Güterverkehr. Sie fungiert als Ausweichstrecke für die stark frequentierten Autobahnen A2 und A40.

Mit rund 75.000 Kraftfahrzeugen, die täglich auf diesem Abschnitt fahren, ist der vierstreifige Querschnitt bereits heute an seine Kapazitätsgrenzen angelangt. Die Verkehrsuntersuchung, die im Rahmen des Vorentwurfes durchgeführt wurde, zeigt eine steigende Verkehrsbelastung bis zum Prognosejahr 2030. Demnach werden bis zu 86.000 Kraftfahrzeuge diesen Abschnitt täglich befahren.

Foto: Brücke über den Rhein-Herne-Kanal
Brücke über den Rhein-Herne-Kanal (Quelle: Straßen.NRW)

Zudem befinden sich die Großbrücken über die Emscher und den Rhein-Herne-Kanal in einem sehr schlechten Zustand. Eine Nachrechnung der Brücken hat ergeben, dass die Restlebensdauer der Bücken sehr gering ist. Aufgrund zahlreicher anschließend durchgeführter Erhaltungsmaßnahmen steht fest, dass ein schnellstmöglicher Neubau der Brücken dringend erforderlich ist.

Das Straßenbauvorhaben ist im aktuellen Bedarfsplan für Bundesfernstraßen in die höchste Kategorie „vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung“ eingestuft.

Aktueller Stand
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Derzeit wird für diese Maßnahme der Vorentwurf aufgestellt, der in diesem Jahr zur Genehmigung vorgelegt wird.

Im Zuge der Planung des sechsstreifigen Ausbaus wird unter anderem der Lärmschutz entsprechend den aktuellen Richtlinien und den Vorgaben der Lärmvorsorge neu konzipiert.

Die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens ist für 2020 geplant, sodass der Baubeginn voraussichtlich 2023 erfolgen könnte.

Öffentlichkeitsbeteiligung
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Am 19. Juni 2018 fand in der Zeche Arenberg-Fortsetzung Lohnhalle (Im Blankenfeld 4, 46238 Bottrop) statt. Die Unterlagen zum Termin stehen hier online zur Verfügung.

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