A3: Ausbau zwischen Leverkusen-Opladen und Kreuz Hilden

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg plant in gesetzlichem Auftrag den Ausbau der A3 zwischen der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen und dem Autobahnkreuz Hilden, damit der Verkehr zukünftig dort sicherer und leichter fließen kann.

Öffentlichkeitsbeteiligung zum geplanten Ausbau

Infomarkt verschoben!

Auch für Straßen.NRW sind Empfehlungen und Regelungen der Gesundheitsbehörden verbindlich. Insofern verschieben wir wegen der aktuellen Corona-Pandemie den für den 8. Juni 2020 in Leichlingen geplanten Infomarkt. Über einen neuen Termin für diese Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung und im Sinne von Transparenz zu planerischen Zwischenergebnissen informieren wir rechtzeitig.
Den Ergebnisbericht der Stakeholder-Gespräche finden Sie im Medien- und Downloadbereich dieser Seite.

Wählen Sie aus, welcher Aspekt Sie interessiert:

Herausforderungen und Projektablauf
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Die Planung für den Ausbau sowie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger läuft in folgenden Schritten ab:

Grafik zum Projektablauf
Projektphasen bis zur Realisierung (Quelle: Straßen.NRW)
Foto von der A3 im Projektbereich
Tank- und Rastanlage Ohligser Heide, September 2018

Bei diesem Projekt gibt es einige Herausforderungen, die maßgeblich die Linienfindung bzw. Ausbauvarianten beeinflussen. Dies sind die angrenzende Bebauung, Naturschutzgebiete wie u.a. die Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiete Ohligser Heide und Further Moor, Pipelines, denkmalgeschützte Bauwerke sowie die parallel zur A3 verlaufenden Straßen L288 und L403.

Aktuell befindet sich das Projekt noch ganz am Anfang. Die letzten Grundlagen für die dann anstehende Vorplanung werden momentan ermittelt. Neben der Vermessung des Planungsgebietes und der Erstellung eines digitalen Geländemodells werden u.a. eine umfangreiche Verkehrsuntersuchung sowie eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) durchgeführt.

Im Kern der UVS werden die Auswirkungen des Straßenbauvorhabens auf die verschiedenen Schutzgüter gemäß des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes untersucht und die unterschiedlichen Umweltauswirkungen verschiedener Varianten vergleichend gegenübergestellt.

Zu den Schutzgütern zählen:

  1. Menschen, insbesondere die menschliche Gesundheit
  2. Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt,
  3. Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft
  4. Kulturelles Erbe und sonstige Sachgüter sowie
  5. Wechselwirkungen zwischen den vorgenannten Schutzgütern

Hierzu werden beispielsweise alle relevanten Tiere und Pflanzen im Planungsraum erfasst und dokumentiert. Allein die Erfassung nimmt ein volles Jahr in Anspruch, damit auch alle relevanten Tiere und Pflanzen dokumentiert werden können, da einige nur zu bestimmten Jahreszeiten aktiv sind.

Die UVS dient neben dem Variantenvergleich auch letztendlich der Entscheidungsfindung über die Zulässigkeit des Vorhabens.

Nachdem die Grundlagenermittlung abgeschlossen ist, werden in einem nächsten Schritt – ergebnisoffen - verschiedene Ausbauvarianten skizziert. Zu jeder Variante werden mehrere Lärmschutzvarianten untersucht, um hieraus am Ende die beste auswählen zu können. Diese Varianten sollen eine erste Gesprächsgrundlage sein für einen intensiven Austausch mit den Anwohnern, Interessenvertretern sowie allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sein, welche von Anfang an mit einbezogen werden.

Kontakt - Ihr direkter Draht zu uns
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Bei Fragen zum Projekt erreichen Sie das Projektteam über die E-Mail-Adresse a3-opladen-hilden@strassen.nrw.de oder über unser Kontaktformular.

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