Jungbäume an Straßen

Bäume an Straßen prägen die Landschaft. Eine baumverträgliche und kostensparende Pflege erlaubt es, junge Bäume gezielt zu entwickeln und gleichzeitig dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Verkehrsteilnehmer Rechnung zu tragen. So legt Straßen.NRW den Grundstein für einen dauerhaften Erhalt von Bäumen an den Straßen in Nordrhein-Westfalen.

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Schnittmaßnahmen an Jungbäumen
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Pflanzschnitt

Das Aufasten, also das Entfernen der jeweils untersten Äste, stellt neben dem Freistellen des Leittriebes, die wichtigste Schnittmaßnahme beim Pflanzschnitt dar. Als Richtwert für das Verhältnis von Stammlänge zu Kronenhöhe nach dem Schnitt gilt ein Verhältnis von 60:40. Die insgesamt entnommene Astmenge soll 30 Prozent der Kronenmasse nicht überschreiten. Außerdem werden die beim Pflanzschnitt ohnehin notwendigen Schnittmaßnahmen durchgeführt: Entfernen von zu dicht stehenden Äste, nach innen wachsenden Zweigen, beschädigten Trieben und Konkurrenztrieben.

Erziehungsschnitt

Beim Erziehungsschnitt sind weitere Aufastungen bis zum Erreichen des erforderlichen Lichtraumprofils notwendig. Diese werden frühzeitig und regelmäßig durchgeführt. In der Jugendphase des Straßenbaumes ist es mit geringem Aufwand möglich, die Form des Baumes zu gestalten und Fehlentwicklungen vorzubeugen. Spätere Schnittmaßnahmen würden zu erheblich größeren Verletzungen der Bäume und einem deutlich höheren Pflege- und Kontrollaufwand führen.

Der Erziehungsschnitt in Bildern:

  1. vor dem Schnitt
  2. nach dem Schnitt
  3. ein Jahr nach dem Schnitt