Tipps für die Reiseplanung Mit der richtigen Vorbereitung sicher an Ziel

Ob Urlaub, geschäftlich oder privat. Ob alleine, zu zweit, mit Familie oder Freunden. Ob mit dem Auto oder dem Rad. Mit der richtigen Planung erreichen Sie Ihr Ziel entspannt und zufrieden.

Clever planen, entspannt ankommen

Prognose-Funktion auf verkehr.nrw

Mit vorausschauender Organisation und diesen Tipps kommen Sie besser an Ihr Ziel:

  • Tipp 1 – Online-Routenplaner nutzen: Diese berechnen nicht nur die Route für Sie, sondern ermitteln auch die voraussichtliche Fahrzeit. Zeit und Datum der Abfahrt lassen sich individuell einstellen und werden in die Voraussage einbezogen. Orientieren Sie sich bei der Fahrzeit an die längste Dauer, so geraten Sie nicht unter Zeitdruck und freuen sich umso mehr, wenn Sie schneller ans Ziel kommen.
  • Tipp 2 – Stoßzeiten vermeiden: Fahren Sie möglichst nicht zu den typischen Stoßzeiten, wie morgens und nach Feierabend oder zum Ferienbeginn. Und prüfen sie vor der Abfahrt alternative Routen - so sind Sie vorbereitet, falls auf Ihrer Strecke Staus oder Sperrungen entstehen.
  • Tipp 3 – Tanken Sie voll: Fahren Sie immer mit einem vollgetankten Auto los, um unnötige Zwischenstopps schon nach kurzer Fahrt zu vermeiden.
  • Tipp 4 – Getränke nicht vergessen: Nehmen Sie etwas zu Trinken mit – in Behältern, die leicht zu öffnen und verschüttsicher sind.
  • Tipp 5 – Wetter und Klima beachten: Berücksichtigen Sie die Witterungsverhältnisse. Im Winter können Schneeverwehungen oder vereiste Fahrbahnen die Reise unerwartet unterbrechen. Legen Sie für solche Fälle warme Decken ins Auto und nehmen Sie etwas mehr Proviant mit. In den heißen Monaten macht es Sinn, das Auto vor der Reise an einem schattigen Platz abzustellen, damit Sie den Innenraum zu Beginn der Fahrt nicht so stark herunterkühlen müssen.

Reisen mit Kindern

Autofahrten mit Kindern können zur echten Herausforderung werden – vor allem, wenn sie länger als gewohnt sitzen müssen.
  • Tipp 1 - Pausen einplanen: Je quirliger die kleinen Beifahrer*innen, desto mehr Pausen sollten Sie einplanen. Wenn Sie einen geplanten Zwischenstopp überspringen können, weil die Kleinen tief und fest schlafen – umso besser. In den Pausen können sich die Kinder austoben. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, die es an den Rastplätzen für Kinder gibt und überlegen Sie sich ein kleines Pausenprogramm.
  • Tipp 2 - Verpflegung mitnehmen: Proviant hebt die Laune der kleinen (und großen) Mitfahrenden – packen sie vorgeschnittenes Obst und möglichst zuckerfreie Snacks ein. Gut handhabbare Trinkflaschen für unterwegs verhindern, dass im Auto etwas ausläuft.
  • Tipp 3 - Für Unterhaltung im Auto sorgen: Autofahrten müssen nicht langweilig sein. Packen Sie Spiele und Bücher ein, mit denen die Kinder sich selbst beschäftigen können. Und mit dem alten Kinderspiel „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ machen Sie die Kinder auch gleich auf die Umgebung aufmerksam.

Reisen mit Tieren

Damit alle auch sicher ankommen: Sichern Sie verantwortungsvoll Ihre Vierbeiner
  • Tipp1 - Anschnallen, bitte: Tiere müssen immer in Transportboxen, mit Trenngittern oder Gurt gesichert werden, um sie selbst und die Mitfahrenden zu schützen. Vorsicht: Wenn Tiere im Auto nicht ordnungsgemäß gesichert sind, können sogar Bußgelder drohen. Das gilt natürlich auch fürs Fahrrad: Tiere sollten im Korb oder Anhänger immer sicher untergebracht sein.
  • Tipp 2 - Durchatmen: Sorgen Sie für frische Luft im Innenraum, aber vermeiden Sie Zugluft. An heißen Tagen sollten Sie mit Tieren möglichst abends oder nachts reisen.
  • Tipp 3 - Trinkpausen machen: Legen Sie regelmäßig Pausen ein und achten darauf, dass Ihr Tier ausreichend trinkt. Empfindliche Tiere sollten während der Fahrt nicht gefüttert werden.

Fit für die Straße

Pannen kommen meist zum schlechtesten Zeitpunkt. Prüfen Sie daher vor Abfahrt den Zustand wichtiger Bauteile, wie beispielsweise die Reifen.

Eine Auto- oder Fahrradpanne vermiest ganz schnell die Stimmung – nicht nur Ihre, sondern auch die Ihrer Mitreisenden und aller anderen Verkehrsteilnehmenden.

  • Tipp 1: Lassen Sie Ihr Fahrzeug nach den Vorgaben des Herstellers warten.
  • Tipp 2: Überprüfen Sie regelmäßig grundlegende Funktionen wie den Reifendruck und deren Profiltiefe, die Lichter, Bremsen und die Füllstände von Öl, Wisch- und Kühlwasser.
  • Tipp 3: Kontrollieren Sie, ob alles für einen Notfall an Bord ist: Warnwesten, Pannenset, Verbandskasten, usw.

Faustregel: Je älter das Fahrzeug, desto häufiger ist der Zustand zu überprüfen.

Sichere Mobilität geht nur gemeinsam

Wir alle können dazu beitragen, dass wir sicher auf unseren Straßen unterwegs sind: angefangen bei der eigenen Gesundheit, dem richtigen Verhalten bis hin zu der Fähigkeit, anderen Menschen im Notfall zu helfen.