L651: Ersatzneubau der Neveltalbrücke am Munscheider Damm

Foto: Munscheider Damm (Quelle: Straßen.NRW)
Munscheider Damm (Quelle: Straßen.NRW)

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr plant einen Ersatzneubau der Neveltalbrücke am Munscheider Damm im Zuge der L651. Die L651 verbindet als Nord-Süd-Achse im Westen Bochums die südlich gelegene Stadt Hattingen mit dem Stadtteil Bochum-Wattenscheid mit Anschluss an die A40. Der Munscheider Damm als Teilstück der L651 befindet sich im Stadtteil Bochum-Weitmar.

14.000 Kraftfahrzeuge sind dort täglich unterwegs. Eine starke Belastung, die die wichtige Verbindungsfunktion der Strecke belegt. Die Neveltalbrücke ist aufgrund ihrer eingeschränkten Tragfähigkeit seit 1980 für Fahrzeuge mit einer Achslast von mehr als 16 Tonnen gesperrt. Über die Jahre hat sich der Zustand verschlechtert, so dass das marode Bauwerk zur Aufrechterhaltung der Streckenfunktion durch einen Ersatzneubau ausgetauscht werden muss.

Wählen Sie aus, welcher Aspekt Sie interessiert:

Varianten
öffnen

Für den Ersatzneubau der Brücke werden vier verschiedene Brückenvarianten untersucht.

Variante 1: Neuer Standort 15 Meter nordöstlich der bestehenden Achse, langes Bauwerk

Das Bauwerk wird parallel zur bestehenden Brücke 15 Meter nordöstlich mit einer Länge von circa 52 Meter neu errichtet. Während des Baus wird der Verkehr weiterhin auf der vorhandenen Trasse weitergeführt. Anschließend erfolgt der Anschluss der neuen Brücke an die L651. Dabei erweitert sich der vorhandene Radius der angrenzenden Kurve von 90 Meter auf 100 Meter.

Grafik Variante 1 (Quelle: Straßen.NRW)
Grafik Variante 1 (Quelle: Straßen.NRW)

Variante 2: Neuer Standort 15 Meter nordöstlich der bestehenden Achse, kurzes Bauwerk

Das Bauwerk wird parallel zur bestehenden Brücke 15 Meter nordöstlich mit einer Länge von circa 32 Meter neu errichtet. Während des Baus wird der Verkehr weiterhin auf der vorhandenen Trasse weitergeführt. Anschließend erfolgt der Anschluss der neuen Brücke an die L651. Dabei erweitert sich der vorhandene Radius der angrenzenden Kurve von 90 Meter auf 100 Meter.

Grafik Variante 2 (Quelle: Straßen.NRW)
Grafik Variante 2 (Quelle: Straßen.NRW)

Variante 3: Ersatzbau an vorhandenem Standort, langes Bauwerk

Das Bauwerk wird innerhalb der bestehenden Straßenachse erneuert und erhält eine Länge von circa 52 Meter. Während des Baus wird der Verkehr über eine Behelfsbrücke parallel zur vorhandenen Trasse geführt. Die Streckengeometrie mit dem angrenzenden Radius von 90 Meter bleibt dabei unverändert. Die Behelfsbrücke wird nach der Bauzeit wieder zurückgebaut.

Grafik Variante 3 (Quelle: Straßen.NRW)
Grafik Variante 3 (Quelle: Straßen.NRW)

Variante 4: Ersatzbau an vorhandenem Standort, kurzes Bauwerk

Das Bauwerk wird innerhalb der bestehenden Straßenachse erneuert und erhält eine Länge von circa 32 Meter. Während des Baus wird der Verkehr über eine Behelfsbrücke parallel zur vorhandenen Trasse geführt. Die Streckengeometrie mit dem angrenzenden Radius von 90 Meter bleibt dabei unverändert. Die Behelfsbrücke wird nach der Bauzeit wieder zurückgebaut.

Grafik Variante 4 (Quelle: Straßen.NRW)
Grafik Variante 4 (Quelle: Straßen.NRW)