Planungs- und Baugesellschaft DEGES im Einsatz für NRW

Mit der Erhaltung und dem Ausbau der Straßenverkehrs-Infrastruktur steht das Land NRW vor herausfordernden Zukunftsaufgaben. Das Netz der Autobahnen und Straßen wird zwar nicht mehr wesentlich zu erweitern sein. Die Verkehrsadern haben aber ständig steigenden Verkehr bei zunehmendem Alter zu verkraften. Die Investitionen in die Infrastruktur und damit die Aufgaben für die Straßenbauverwaltung des Landes steigen. Straßen.NRW rechnet damit, dass die Bauumsätze von derzeit rund einer Milliarde Euro jährlich um ein Viertel auf dann 1,25 Mrd. Euro jährlich steigen. Alleine der Erhalt der großen Autobahnbrücken in NRW erfordert in den kommenden zehn Jahren Investitionen von rund 4,5 Milliarden Euro.

Die Investitionen ins Straßennetz sind dringend erforderlich. Sie sind aber ohne zusätzlichen Einsatz von Planungs- und Bauingenieuren nicht zu leisten, die Fachkräfte-Kapazität muss erhöht werden. Das Land Nordrhein-Westfalen ist daher 2014 als Gesellschafter der "Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH" (DEGES) beigetreten. Die ursprünglich vom Bund und den fünf neuen Bundesländern gegründete Gesellschaft unterstützt Straßen.NRW als Partner und deckt Auftragsspitzen ab.

Seit 2014 hat die DEGES im Auftrag des Ministeriums für Verkehr (VM) in NRW folgende Projekte übernommen:

  • A1: Ersatzneubau von drei Talbrücken zwischen Wuppertal und Hagen:
    • Talbrücke Schwelmetal
    • Talbrücke Volmarstein
    • Talbrücke "Bahnhof Hengstey"
  • A1: Ausbau der Tank- und Rastanlage Lichtendorf Süd
  • A1: Neubau des Parkplatzes "Grafschaft Mark"
  • A1: Neubau des Parkplatzes "Bergisches Land" (West)
  • A1: Neubau des Parkplatzes "Bergisches Land" (Ost)
  • A1: Ausbau der Rastanlage Kucksiepen (Ost)
  • A3: Ausbau der Tank- und Rastanlage Hösel
  • A3: Ausbau des Parkplatzes Stindertal
  • A3: Ausbau des Parkplatzes Stinderhof
  • A3: Ausbau der Tank- und Rastanlage "Ohligser Heide" West
  • A3: Parkplätze zwischen dem Autobahndreieck Köln-Heumar und der Landesgrenze Rheinland-Pfalz. Vorzugsweise untersucht werden hier folgende Einzelmaßnahmen:
    • Ausbau der Tank- und Rastanlage Siegburg Ost
    • Neubau des Parkplatzes Stieldorf (Westseite)
    • Ausbau des Parkplatzes Logebachtal (Westseite)
  • A43: Ausbau der Tank- und Rastanlage "Hohe Mark Ost"
  • A43: Ausbau der Tank- und Rastanlage "Hohe Mark West"
  • A3/A4: Ersatzneubau abgängiger Brückenbauwerke im Autobahndreieck Heumar, sowie Überprüfung der Gesamtkonzeption
  • A40: Ersatzneubau der Rheinbrücke Neuenkamp inkl. achtstreifigem Ausbau von Anschlussstelle Duisburg-Homberg bis Autobahnkreuz Duisburg-Häfen
  • A40: sechsstreifiger Ausbau Anschlussstelle Dortmund/Ost - AK Dortmund/Unna
  • A44: Autobahnneubau bei Ratingen-Velbert (Westabschnitt)
  • B1/B55: Planung der B1 und B55 Ortsumgehung Erwitte
  • B236: Ausbau Stadtgrenze DO/Schwerte - Anschlussstelle Schwerte