B83n: Neubau der Ortsumgehung Bad Karlshafen und Beverungen/Herstelle

Kartenausschnitt Beverungen
Kartenausschnitt Beverungen

Der Neubau der B83 Ortsumgehung von Bad Karlshafen und Beverungen/Herstelle ist ein länderübergreifendes Projekt der Bundesländer Hessen und Nordrhein-Westfalen. Durch den Neubau der Ortsumgehung wird die Streckenführung der B83 deutlich verkürzt und gleichzeitig werden die drei Ortslagen vom Durchgangsverkehr entlastet. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für das Jahr 2021 geplant.

Der Hintergrund

Die B83 dient im Plangebiet dem regionalen und überregionalen Verkehr. Durch den Verlauf über Helmarshausen, Bad Karlshafen und Herstelle ist die B83 für den weiträumigen Durchgangsverkehr allerdings bislang mit Umwegen verbunden. Hinzu kommt eine auf weiten Streckenabschnitten kurvenreiche unübersichtliche Linienführung.

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Die B83 dient im Plangebiet dem regionalen und überregionalen Verkehr. Durch den Verlauf über Helmarshausen, Bad Karlshafen und Herstelle ist die B83 für den weiträumigen Durchgangsverkehr allerdings bislang mit Umwegen verbunden. Hinzu kommt eine auf weiten Streckenabschnitten kurvenreiche unübersichtliche Linienführung.

Das Projekt
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Bei einer Streckenlänge von nur circa 4,4 Kilometern ergibt sich durch den Neubau eine Wegstreckenverkürzung für die B 83 von 7,4 Kilometern. Rund 1,2 Kilometer der Baustrecke befinden sich dabei auf nordrhein-westfälischem Terrain und circa 3,2 Kilometer auf hessischem Terrain.

Insgesamt ist der Neubau von sieben Brücken erforderlich, davon befinden sich fünf auf hessischem und zwei auf nordrhein-westfälischem Gebiet. Bei den in NRW gelegenen Brücken handelt es sich um die 180 Meter lange Ilksbachtalbrücke. Diese wird als Fünf-Feld-Spannbetonbauwerk mit Plattenbalken-Querschnitt gebaut. Das zweite Bauwerk, die „Schiewe Halbe“, ist eine Wirtschaftswegebrücke, die als überschüttete Stahlbeton-Bogenbrücke mit einem beidseitigen Pflanz- und Pflegestreifen und "Irritationsschutzwänden" bereits ausgeführt wurde. Die Irritationsschutzwände sollen als Querungshilfen für Fledermäuse dienen.

Der Zeitplan
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Ende 2016 lag bei beiden Bundesländern bestandskräfiges Baurecht für die Maßnahme vor, sodass die Ausführungsplanung beginnen konnte. Bereits in der Pflanzperiode 2013/2014 wurden vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt. Im September 2017 konnten die ersten vorbereitenden Arbeiten für den Bau der Brücken beginnen. 2018 begann dann schließlich der Bau des überschütteten Bauwerks „Schiewe Halbe“. Dieses wurde im Herbst 2019 fertig gestellt. Im ersten Quartal 2020 beginnt der Neubau der Ilksbachtalbrücke. Im Anschluss an die Brücken erfolgt der Streckenbau. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für das Jahr 2021 geplant.