Aktuelles zum Autobahnausbau bei Leverkusen

Rheinbrücke Leverkusen: Abschluss der Kampfmittelsondierungen für Brückenpfeiler

Abschluss der Kampfmittelsondierungen für Brückenpfeiler

23. August 2019. Für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke müssen umfangreiche Kampfmittelsondierungen vorgenommen werden. Zuletzt hatten diese an den Standorten der neuen Brückenpfeiler für Verzögerungen bei der Bauzeit gesorgt. Wie angekündigt, konnten im Bereich des linksrheinischen Brückenpfeilers diese Arbeiten nun während der Sommerferien abgeschlossen werden. Dafür hatten Taucher im Rhein nach Kampfmitteln gesucht. Allein in diesem Bereich waren dafür mehr als 5000 Bohrungen nötig.

Somit kann umgehend mit den Bauarbeiten für den Pfeiler begonnen werden. Vom Rhein aus werden dafür voraussichtlich ab nächster Woche Spundwände in den Flussboden gerammt, um eine Baugrube herzustellen. In dieser werden dann mehr als 60 Bohrpfähle für die Gründung der Pfeiler hergestellt.

Die neue DIALOG ist da!

30. Juli 2019. Die neue Ausgabe unserer Bürgerzeitung DIALOG ist da. Sie wird nächste Woche wie gewohnt an mehr als 32.000 Haushalte im Leverkusener und Kölner Stadtgebiet in unmittelbarer Nähe zu den Autobahnen A1 und A3 verteilt. In dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen unter anderem wie beim Bau der Rheinbrücke Eingriffe in die Natur ausgeglichen werden. Sie können die DIALOG auch hier als PDF downloaden.

Arbeiten für Ausgleichsmaßnahme im Monheimer Rheinbogen

Entwurf der neuen Leverkusener Rheinbrücke

26. Juli 2019. Für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke wird eine Ausgleichsmaßnahme im Monheimer Rheinbogen umgesetzt. Es handelt sich dabei um die Erweiterung einer Flutmulde, die bei Hochwasser das Wasser aufnehmen kann, dass durch die zukünftig größeren Pfeiler der neuen Rheinbrücke verdrängt wird.

Die Erdarbeiten für diese Ausgleichsmaßnahme beginnen Mitte August. Bereits ab Montag (29.7.19) werden die hierfür benötigten Wege vorbereitet, indem Bäume und Sträucher entlang der Wege zurückgeschnitten und einige Fahrbahnbereiche befestigt werden. Es handelt sich dabei ausschließlich um Wege innerhalb des Rheinbogens. Für die Erdarbeiten werden die Wege dann zur Benutzung gesperrt. Über die Sperrung wird gesondert informiert.

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Rheinbrücke Leverkusen: Verzögerungen bei der Kampfmittelsondierung führen zu längerer Bauzeit

14. Juni 2019. Das Niedrigwasser im Rhein während des trockenen Sommers im vergangenen Jahr hat die Kampfmittelsondierungen für die neue Rheinbrücke Leverkusen im Verlauf der A1 behindert. Nach heutigem Stand bedeutet das, dass sich die Bauzeit um bis zu ein Jahr bis ins Jahr 2021 verzögert. Derzeit prüft der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den beauftragten Firmen Maßnahmen zur Beschleunigung, um die zeitlichen Verzögerungen aufzuholen. Die Kampfmittelsondierungen sollten geplant in 2018 beendet sein. Die Arbeiten enden nach jetzigem Stand voraussichtlich in den Sommerferien.

In der betroffenen Region zwischen Leverkusen und Köln existieren zahlreiche Verdachtspunkte für Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Die in diesem Fall notwendigen Instrumente zur Sondierung der künftigen Pfeilerstandorte für die neue Brücke, so genannte Schwimmpontons, konnten wegen des Niedrigwassers nicht eingesetzt werden. Ohne Schwimmpontons mit den herkömmlichen Sondierungsgeräten wie Bagger oder Bohrgeräten zu arbeiten, dafür war das Wasser zu hoch.

Durch diese Verzögerung konnte auch der stark genutzte Radweg am Leverkusener Rheinufer noch nicht frei gegeben werden. Sobald der Bauablauf es zulässt, wird der Weg wieder geöffnet.

Eingriffe in die Dhünnaue im Plan

Die bislang vorgesehenen Arbeiten und Eingriffe in die Altablagerung Dhünnaue sind planmäßig abgeschlossen worden. Zudem wurden bereits mehrere Brückenbauwerke unter anderem in der Anschlussstelle Köln-Niehl und im Autobahnkreuz Leverkusen-West abgebrochen. Sie werden derzeit durch Neubauten ersetzt.

Neues Bürgerinformationszentrum für den Autobahnausbau

Das neue Infobüro in Köln-Merkenich von außen

14. Juni 2019. Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat in Köln-Merkenich sein neues Bürgerinformationszentrum rund um den Ausbau der Autobahnen bei Leverkusen und Köln (A-bei-LEV) in Betrieb genommen. Es ist künftig erste Anlaufstelle für alle Interessierten zum Projekt. Besucher können hier Informationen zu unterschiedlichen Aspekten wie dem Zustand der „alten“ Rheinbrücke, zum Eingriff in die Dhünnaue oder zur Planung des neuen Autobahnkreuzes Leverkusen erhalten. Am Infoterminal besteht die Möglichkeit, mithilfe von dreidimensionalen Grafiken einen Einblick in die geplanten Bauwerke zu erlangen. Broschüren und die Bürgerzeitung „Dialog“ können ebenfalls mitgenommen werden. Die direkten Anwohner der Baustelle finden hier Ansprechpartner für ihre Anliegen, da auch die Projektleiter und Bauüberwacher der Rheinbrücke ab sofort im selben Gebäude ihren Arbeitsplatz haben.

„Gerade bei diesem hochsensiblen Projekt finde ich es sehr wichtig, dass die Anlieger und natürlich auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ‚mal eben schnell‘ bei uns vorbeischauen können“, erläutert die Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek die Bedeutung des neuen Standorts. „Dadurch erhoffen wir uns eine höhere Akzeptanz für die vielen kleinen Einschränkungen, die die Anlieger gerade bei diesem besonders bedeutsamen Verkehrsabschnitt an der A1 erdulden müssen.“

Das neue Bürgerinformationszentrum ist in der Regel dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet. In den Schulferien können abweichende Öffnungszeiten gelten. Besuchergruppen können auf Anfrage eigene Termine bekommen.

Die Adresse lautet Rudi-Jaehne-Straße 19, 50769 Köln. Das Bürgerinformationszentrum befindet sich im Erdgeschoss und ist barrierefrei.

Mit der Eröffnung in Köln-Merkenich ist das bisherige Bürgerbüro im Zentrum von Leverkusen entbehrlich geworden und wurde Ende Mai geschlossen. Es wird in Kürze in direkter Nähe zur Baustelle in Leverkusen ebenfalls eine Möglichkeit zur Information geben.

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Kompensationsmaßnahme am Rheinufer: Die Rinder sind da

7. Mai 2019. Im Naturschutzgebiet Worringen-Langel werden ca. 31 Hektar Fläche am Rheinufer zur Landschaftspflege eingezäunt. Es handelt sich dabei um eine der Ausgleichsmaßnahmen zum Bau der neuen Leverkusener Rheinbrücke. Mit dem Beweidungskonzept soll das Naturschutzgebiet Worringen-Langel, das zahlreiche geschützte Biotope mit streng geschützten Arten der Flora und Fauna aufweist, nachhaltig gesichert werden.

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Nachrichtenarchiv

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