Das Projekt A-bei-LEV

Der Autobahnausbau bei Leverkusen - kurz A-bei-LEV - wird eine der größten und herausforderndsten Baumaßnahmen Nordrhein-Westfalens in den nächsten beiden Jahrzehnten sein. Auf diesen Seiten informieren wir Sie laufend aktuell über das Bauprojekt sowie über alle wichtigen Themen, die im Zusammenhang mit dem Projekt stehen.

Die Menschen in Leverkusen, Autobahnnutzer und alle Interessierten finden hier zudem umfangreiche Hintergrundinformationen zu den Planungen.

Die neue DIALOG ist da!

30. Juli 2019. Die neue Ausgabe unserer Bürgerzeitung DIALOG ist da. Sie wird nächste Woche wie gewohnt an mehr als 32.000 Haushalte im Leverkusener und Kölner Stadtgebiet in unmittelbarer Nähe zu den Autobahnen A1 und A3 verteilt. In dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen unter anderem wie beim Bau der Rheinbrücke Eingriffe in die Natur ausgeglichen werden. Sie können die DIALOG auch hier als PDF downloaden.

Rheinbrücke Leverkusen: Abschluss der Kampfmittelsondierungen für Brückenpfeiler

23. August 2019. Für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke müssen umfangreiche Kampfmittelsondierungen vorgenommen werden. Zuletzt hatten diese an den Standorten der neuen Brückenpfeiler für Verzögerungen bei der Bauzeit gesorgt. Wie angekündigt, konnten im Bereich des linksrheinischen Brückenpfeilers diese Arbeiten nun während der Sommerferien abgeschlossen werden. Dafür hatten Taucher im Rhein nach Kampfmitteln gesucht. Allein in diesem Bereich waren dafür mehr als 5000 Bohrungen nötig.

Somit kann umgehend mit den Bauarbeiten für den Pfeiler begonnen werden. Vom Rhein aus werden dafür voraussichtlich ab nächster Woche Spundwände in den Flussboden gerammt, um eine Baugrube herzustellen. In dieser werden dann mehr als 60 Bohrpfähle für die Gründung der Pfeiler hergestellt.

Verzögerungen bei der Kampfmittelsondierung führen zur längerer Bauzeit

14. Juni 2019. Das Niedrigwasser im Rhein während des trockenen Sommers im vergangenen Jahr hat die Kampfmittelsondierungen für die neue Rheinbrücke Leverkusen im Verlauf der A1 behindert. Nach heutigem Stand bedeutet das, dass sich die Bauzeit um bis zu ein Jahr bis ins Jahr 2021 verzögert. Derzeit prüft der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den beauftragten Firmen Maßnahmen zur Beschleunigung, um die zeitlichen Verzögerungen aufzuholen. Die Kampfmittelsondierungen sollten geplant in 2018 beendet sein. Die Arbeiten enden nach jetzigem Stand voraussichtlich in den Sommerferien.

Durch diese Verzögerung konnte auch der stark genutzte Radweg am Leverkusener Rheinufer noch nicht frei gegeben werden. Sobald der Bauablauf es zulässt, wird der Weg wieder geöffnet.

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Arbeiten für Ausgleichsmaßnahme im Monheimer Rheinbogen

Entwurf der neuen Leverkusener Rheinbrücke

26. Juli 2019. Für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke wird eine Ausgleichsmaßnahme im Monheimer Rheinbogen umgesetzt. Es handelt sich dabei um die Erweiterung einer Flutmulde, die bei Hochwasser das Wasser aufnehmen kann, dass durch die zukünftig größeren Pfeiler der neuen Rheinbrücke verdrängt wird.

Die Erdarbeiten für diese Ausgleichsmaßnahme beginnen Mitte August. Bereits ab Montag (29.7.) werden die hierfür benötigten Wege vorbereitet, indem Bäume und Sträucher entlang der Wege zurückgeschnitten und einige Fahrbahnbereiche befestigt werden. Es handelt sich dabei ausschließlich um Wege innerhalb des Rheinbogens. Für die Erdarbeiten werden die Wege dann zur Benutzung gesperrt. Über die Sperrung wird gesondert informiert.

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Einweihung des Bürgerinformationszentrums in Köln-Merkenich

14. Juni 2019. Straßen.NRW eröffnet heute um 14 Uhr sein neues Bürgerinformationszentrum rund um den Autobahnausbau bei Leverkusen und Köln (A-bei-LEV). Es ist künftig erste Anlaufstelle für alle Interessierten des Projekts. Besucher können hier Informationen zu unterschiedlichen Aspekten wie dem Zustand der „alten“ Rheinbrücke, zum Eingriff in die Dhünnaue oder zur Planung des neuen Autobahnkreuzes Leverkusen erhalten. Am Infoterminal besteht die Möglichkeit, mithilfe von dreidimensionalen Grafiken einen Einblick in die geplanten Bauwerke zu erlangen. Die direkten Anwohner der Baustelle finden hier Ansprechpartner für ihre Anliegen, da auch die Projektleiter und Bauüberwacher der Rheinbrücke ab sofort im selben Gebäude ihren Arbeitsplatz haben.

Das neue Bürgerinformationszentrum ist in der Regel dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet. In den Schulferien können abweichende Öffnungszeiten gelten. Besuchergruppen können auf Anfrage eigene Termine bekommen.

Die Adresse lautet Rudi-Jaehne-Straße 19, 50769 Köln. Das Bürgerinformationszentrum befindet sich im Erdgeschoss und ist barrierefrei.

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Schließung des Infobüros in Leverkusen und Eröffnung in Köln-Merkenich

27. Mai 2019. Am kommenden Dienstag, 28. Mai 2019, hat unser Infobüro in den Wiesdorfer Luminaden zum letzten Mal wie gewohnt von 14 bis 17.3 Uhr geöffnet. Ab Mitte Juni steht dann das neue Bürgerinformationszentrum in Köln-Merkenich, Rudi-Jaehne-Straße 19, Verfügung. Auch in Leverkusen werden wir an einem anderen Standort weiterhin präsent sei. Details wie die Öffnungszeiten zu beiden Standorten werden wir in Kürze veröffentlichen.

Schon heute möchten wir für Freitag, den 14. Juni 2019, zur Eröffnung des neue Bürgerinformationszentrums in Merkenich einladen. Von 14 Uhr bis 18 Uhr zeigen wir die Räumlichkeiten und informieren über den aktuellen Stand der A-bei-LEV-Projekte.

Mehr zum Infobüro

Kompensationsmaßnahme am Rheinufer: Die Rinder sind da

7. Mai 2019. Im Naturschutzgebiet Worringen-Langel werden ca. 31 Hektar Fläche am Rheinufer zur Landschaftspflege eingezäunt. Es handelt sich dabei um eine der Ausgleichsmaßnahmen zum Bau der neuen Leverkusener Rheinbrücke. Mit dem Beweidungskonzept soll das Naturschutzgebiet Worringen-Langel, das zahlreiche geschützte Biotope mit streng geschützten Arten der Flora und Fauna aufweist, nachhaltig gesichert werden.

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Rheinbrücke Leverkusen: Beginn der Arbeiten in der dritten Einhausung

29. April 2019. Ab Donnerstag (2.5.19) finden im Autobahnkreuz Leverkusen-West für voraussichtlich drei Wochen weitere Aushubarbeiten im belasteten Bereich der Altablagerung Dhünnaue statt. Dazu wurde in den letzten Wochen eine weitere Einhausung neben der A59 in Richtung Rhein aufgebaut. An dieser Stelle sind Gründungsarbeiten für das Widerlager des neuen Verbindungsbauwerks von der A1 kommend in Richtung Leverkusen erforderlich. Das alte Bauwerk war im Sommer 2018 abgerissen worden.

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Eingriffe in die Altablagerung Dhünnaue werden streng kontrolliert

Sämtliche Eingriffe in die Altablagerung Dhünnaue im Zuge des Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke finden unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt und werden streng kontrolliert. Alle Arbeiten entsprechen den Auflagen aus dem Planfeststellungsverfahren. Gegenteilige Behauptungen, die gestern in Leverkusen vorgebracht wurden, weisen wir entschieden zurück.

Insbesondere unangemeldete und ungenehmigte „Löcher“ im genannten Ausmaß hat es nicht gegeben. Es sind lediglich zwei Fälle aus dem Herbst 2018 aktenkundig, bei dem eines der beteiligten Bauunternehmen ohne Anmeldung eine Öffnung der Abdichtung vorgenommen hat. Nach Bekanntwerden der Arbeiten wurden diese umgehend eingestellt und nach erfolgter Anmeldung fortgesetzt. Beide Eingriffe erfolgten nur im Dichtungssystem und waren grundsätzlich genehmigt. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Bevölkerung.

Mehr zum Sicherungskonzept für die Altablagerung Dhünnaue finden Sie hier.

Das Sicherungskonzept für die Altablagerung Dhünnaue

07. Dezember 2016. Sie war in den vergangenen Wochen oft in den Medien und hat für eine ganze Menge Unruhe gesorgt: die Altablagerung Dhünnaue. Die ehemalige Kippstelle der Bayer AG und der Stadt Leverkusen grenzt unmittelbar an die Autobahnen A 1 und A 59 und ist somit vom Neubau der Leverkusener Rheinbrücke betroffen.

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Safety First - Sicherheit steht an erster Stelle

Für den Neubau der Rheinbrücke muss in die Altablagerung Dhünnaue eingegriffen werden. In diesem Zusammenhang hat das Thema Sicherheit natürlich absolute Priorität. Straßen. NRW hat großes Verständnis dafür, dass sich Menschen wegen des Eingriffes Sorgen machen. Doch Straßen.NRW hat alle notwendigen Vorkehrungen getroffen.

Lesen Sie hier mehr zu dem Thema ...

Ausbau in drei Abschnitten

Grafik: Bauabschnitte

Das Projekt A-bei-LEV gliedert sich in drei Planungsabschnitte. Die Planungen für jeden einzelnen Abschnitt wirken sich natürlich auf die anliegenden Abschnitte aus. Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Abschnitten werden daher untersucht.

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Information und Bürgerdialog

Das Großprojekt A-bei-LEV ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, denn das Plangebiet ist keine grüne Wiese, sondern ein lebendiger Ballungsraum. Die Menschen in Köln und in Leverkusen, Autobahnnutzer, Anrainer und Wirtschaftsunternehmen – sie alle sind von den Planungen und jahrelangen Baustellen betroffen. Niemand soll von den Entwicklungen überrascht werden.

Deshalb kommunizieren wir von Straßen.NRW alle Planungsvorhaben frühzeitig und stellen diese zur Diskussion. Auf diese Weise wollen wir größtmögliche Transparenz schaffen, Fragen der Bürgerinnen und Bürger klären, Mitwirkungsmöglichkeiten aufzeigen und so auch kommunikative Brücken bauen. Dafür haben wir ein umfangreiches Paket mit Informationsmedien und Dialogangeboten geschnürt. Unter anderem laden wir zu Bürgerveranstaltungen, Diskussionsrunden und – nach Baubeginn – auch zu Baustellenbesuchen ein. Im offenen Dialog möchten wir das Projekt A-bei-LEV zum Erfolg führen.

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Präsentation zum Bau der Rheinbrücke Leverkusen mit Eingriff in die Dhünnaue

Sperranlage für Lkw - Gewichtsbeschränkung auf 3,5 Tonnen

Bis zur Eröffnung der neuen Rheinbrücke der Autobahn 1 bei Leverkusen darf kein schweres Fahrzeug mehr über die schadhafte alte Brücke fahren. Um das zu gewährleisten, ist vor der Brücke auf den Zulaufstrecken eine Sperranlage errichtet worden, die das Gewicht misst, zu schwere Fahrzeuge über 3,5 Tonnen notfalls mit einer Ampel- und Schrankenanlage an der Weiterfahrt hindert und noch vor der Brücke von der Autobahn ableitet. Mehr erfahren ...

Download des mehrsprachigen Flyers zur Schrankenanlage und Gewichtsbeschränkung auf der Rheinbrücke

Dem Verkehrswachstum begegnen

Grafik: Verkehrsbelastung

Die Autobahnen im Kölner Raum gehören zu den meist befahrenen Fernstraßen Europas. Schon heute sind die Verkehrsmengen gewaltig. Über die A1 fahren bei Leverkusen täglich 120.000 Kraftfahrzeuge, über die A3 bis zu 160.000. Beide Autobahnen stoßen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Davon zeugen nicht nur kilometerlange Staus, sondern auch erhebliche Schäden an der Bausubstanz, insbesondere an der Rheinbrücke. In Zukunft, so besagen alle Prognosen, wird der Verkehr weiter wachsen. Ein Verkehrsinfarkt bedroht die Lebensqualität und die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Deshalb handeln wir jetzt und bringen die Planungen zum Autobahnausbau voran. Eine Lösung für die Rheinbrücke liegt bereits vor, der Planfeststellungsbeschluss zum Bau wurde am 10. November 2016 gefasst. Straßen.NRW hat die „sofortige Vollziehung“ des Planfeststellungsbeschlusses beantragt, die auch bewilligt wurde.

Das Verkehrsgutachten

Die Planungen zum Autobahnausbau bei Leverkusen basieren auf einer genauen Analyse der heutigen Verkehrssituation und einer Prognose der zukünftigen Belastungen sowie der Verteilung der Verkehrsströme auf den Autobahnen A1 und A3. Ein umfangreiches Verkehrsgutachten hat dafür die Daten zur Bevölkerungs-, Verkehrs- und Strukturentwicklung im Raum Leverkusen zusammengeführt und damit die Rahmenbedingungen für das Projekt A-bei-LEV gesetzt.

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Kontakt

Möchten Sie uns ein Feedback geben oder haben Sie eine Frage? Dann senden Sie uns eine E-Mail an a-bei-lev@strassen.nrw.de.

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