A59: Ausbau zwischen Duisburg und Duisburg-Marxloh

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Zum 1. Januar 2021 übernimmt die Autobahn GmbH des Bundes die Zuständigkeit für die Autobahnen in NRW. Straßen.NRW bleibt zuständig für die Bundes- und Landesstraßen sowie Radwege. Autobahn-Projektseiten gibt es auf dieser Seite künftig nur noch im Autobahn-Archiv mit Stand Dezember 2020. Die Inhalte zu Autobahnen auf dieser Seite sind deshalb unter Umständen nicht mehr aktuell.

Loga A59-Ausbau

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr plant den sechsstreifigen Ausbau der A59 von südlich des Autobahnkreuzes (AK) Duisburg (A59/A40) über das AK Duisburg-Nord (A59/A42) bis zur Anschlussstelle Duisburg-Marxloh. Auch die beiden Autobahnkreuze und alle Anschlussstellen werden dabei angepasst.

Die Gesamtlänge des Ausbauabschnitts beträgt etwa 6,5 Kilometer, davon ungefähr 2,6 Kilometer auf innerstädtischen Brücken. Unter anderem sind die Großbrücken Berliner Brücke (1811 m), der Brückenzug Meiderich (432 m) und der Brückenzug Gartsträuch (326 m) zu nennen.

A59 Übersicht Projektgebiet
Die Ausbaustrecke (Copyright Geobasisdaten: mit Genehmigung von GEObasis.NRW vom 01.01.2017)

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Die Ausgangssituation
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Die A59 ist eine hochbelastete Nord-Süd-Achse im westlichen Ruhrgebiet. Im Planungsabschnitt verläuft die A59 auf Duisburger Stadtgebiet. Sie fungiert nicht nur als wichtige Pendlerstrecke, sondern bindet den Duisburger Binnenhafen und die angrenzenden Industriegebiete an das Autobahnnetz an.

In einem aktuellen Verkehrsgutachten weist die A59 in diesem Abschnitt Verkehrsbelastungen (Analyse 2016) zwischen täglich 92.600 Kraftfahrzeugen und 104.400 Kraftfahrzeugen auf.

Die querenden Autobahnen A42 und A40 sind mit täglich bis zu 105.700 Kraftfahrzeugen (A42) bzw. 114.800 Kraftfahrzeugen (A40) ebenfalls sehr hoch belastet.

Die verknüpfenden Autobahnkreuze AK Duisburg-Nord und AK Duisburg sind dementsprechend überlastet und zum Teil in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Sie werden deshalb als Teil dieser Planung mit betrachtet.

Deshalb ist der sechsstreifige Ausbau der A59 im aktuellen Bedarfsplan für Bundesfernstraßen in die höchste Kategorie als Vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung eingestuft.

Fit für die Zukunft
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2014 wurde die Strecke zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Alt-Hamborn und dem Autobahnkreuz Duisburg instandgesetzt, einschließlich aller Bauwerke sowie der Verstärkung des Brückenzuges Berliner Brücke/Meiderich/Gartsträuch.

Durch diese Instandsetzungsarbeiten konnte eine Restnutzungsdauer von 15 Jahren also bis ca. 2029 erreicht werden, dann ist unter anderem ein Ersatzneubau der Berliner Brücke erforderlich.

Die nächsten Schritte
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  • Öffentlichkeitsbeteiligung am 22.01.2020 im Landschaftspark Duisburg Nord
  • Dezember 2020: Vorlage des Vorentwurfs
  • Ende 2021: Einleitung des Planfeststellungsverfahrens
  • Ende 2024: Planfeststellungsbeschluss
  • Frühjahr 2026: Baubeginn
Bildergalerien & Videos
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YouTube-Video: Visualisierung zum sechsstreifigen Ausbau bei Duisburg

Visualisierung zum Infotermin am 22.01.2020. Das Video zeigt zum Zeitpunkt der abgeschlossenen Vorplanung die Vorschlagslösung der „Hochstrassenlösung“ als Überflug von Nord nach Süd und zurück.

Dokumente zum Download
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Termin 14. Juni 2018

Termin 22. Januar 2020