A57-Ausbau am Niederrhein: Die Abschnitte

Der Ausbau von vier auf sechs Fahrspuren erfolgt in mehreren Abschnitten. Ein Überblick:

Der Ausbauabschnitt „Köln“

Über rund 9,5 Kilometer erstreckt sich der Abschnitt „Köln“. Er reicht vom Autobahnkreuz Köln-Nord bis Dormagen und führt vorbei an den Ortschaften Köln-Chorweiler, Köln-Esch, Köln-Worringen und Dormagen-Hackenbroich. Wie bei den anderen Ausbauabschnitten, ist auch hier der Ausbau auf sechs Fahrstreifen geplant. In 2018 beginnt die Vorplanung für den Abschnitt. Das heißt, es werden Ausbauvarianten für das weitere Vorgehen ausgearbeitet. Die Vorentwurfsplanung soll 2020 beginnen. Da die Strecke gleich mehrere Landschaftsschutzgebiete und Wasserschutzzonen passiert, sind hier besondere Maßnahmen erforderlich. Neue Lärmschutzanlagen sorgen zukünftig für die Einhaltung der Grenzwerte. Vorhandene Brücken werden abgebrochen und durch neue breitere Bauwerke ersetzt. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt „Dormagen“

Der Abschnitt „Dormagen“ beginnt im Bereich der gleichnamigen Anschlussstelle und reicht bis südlich des Autobahnkreuzes Neuss-Süd. Die gut 9,1 Kilometer lange Strecke stellt die Planer gerade mit Blick auf den Lärmschutz vor einige Herausforderungen, da die A57 nah an den Ortsteilen Dormagen-Delrath und Dormagen-Horrem vorbeiführt. Neue Lärmschutzbauwerke und Offenporiger Asphalt (OPA), umgangssprachlich auch Flüsterasphalt genannt, tragen dazu bei, die strengen Grenzwerte einzuhalten. Brücken werden abgebrochen und durch neue breitere Bauwerke ersetzt. Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren. Der Erörterungstermin soll in 2018 stattfinden. [mehr...]

Die Tank- und Rastanlage Nievenheim-Ost

Gerade bei Lkw-Fahrern ist die südlich von Dormagen-Delrath, von Köln kommend in Richtung Neuss gelegene Tank- und Rastanlage Nievenheim-Ost ein beliebtes Anlaufziel. Längst reichen die vorhandenen Stellplätze nicht mehr aus. Die Fahrzeuge werden daher häufig verbotenerweise entlang der Ein- und Ausfahrten geparkt. Das soll sich ändern und die Anlage von 49 auf 86 Stellplätze für Lkw und von 30 auf 75 Plätze für Pkw erweitert werden. Zusätzlich sollen neue Erholungs- und Grünflächen den Aufenthalt angenehmer gestalten. Die Planungen sind bereits abgeschlossen. Seit 2016 wird gebaut. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt „Derikum“

Seit dem 22. Mai 2011 sind die Arbeiten am etwa 3,3 Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Neuss-Süd und der Anschlussstelle Neuss-Norf abgeschlossen. Der Abschnitt wurde nach drei Jahren Bauzeit fertiggestellt. Wie bei den anderen fertiggestellten Abschnitten wurde auch dieser Ausbauabschnitt komplett modernisiert und leistungsfähig gestaltet. Staus aufgrund von Leistungsdefiziten kommen nicht mehr vor. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt „Erfttal“

Zwar wurde der rund 2,1 Kilometer lange Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Neuss-Hafen und Neuss-Norf bereits 1986 fertiggestellt, doch aufgrund der hohen Verflechtungsvorgänge und des hohen Verkehrsaufkommens muss noch einmal nachgebessert werden. So erhält die bereits sechsstreifige A57 in dem Bereich je Fahrtrichtung einen zusätzlichen Verflechtungsstreifen. Von dem erweiterten Lärmschutz profitieren vor allem Neuss-Gnadental, Neuss-Erfttal und Neuss-Selikum. Vorhandene Brücken werden abgebrochen und durch neue breitere Bauwerke ersetzt. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt „Reuschenberg“

Auf etwa 1,75 Kilometern Länge soll im Ausbauabschnitt „Reuschenberg“ zwischen der Anschlussstelle Neuss-Hafen und dem Autobahnkreuz Neuss-West, der bereits vor Jahren sechsstreifig ausgebaut wurde, je Fahrtrichtung ein Verflechtungsstreifen angebaut werden. Dies soll künftig einen optimalen Verkehrsfluss in dem momentan sehr stauträchtigen Abschnitt sicherstellen. Im Abschnitt „Reuschenberg“ sorgen künftig neue Lärmschutzanlagen für die Einhaltung der Grenzwerte in Neuss-Reuschenberg, Neuss-Selikum und Neuss-Pomona. Vorhandene Brücken werden abgebrochen und durch neue breitere Bauwerke ersetzt. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt "Autobahnkreuz Neuss-West"

Ende März 2007 wurde das neue Autobahnkreuz Neuss-West für den Verkehr freigegeben. Vier Jahre Bauzeit waren nötig, um die direkte Verbindung zwischen der A57 und der A46 zu schaffen. Wie bei den anderen fertiggestellten Abschnitten wurde auch das Autobahnkreuz komplett modernisiert und leistungsfähig gestaltet. Staus aufgrund von Leistungsdefiziten kommen nicht mehr vor. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt „Kaarst“

Mit dem Ende 2015 fertiggestellten, rund sechs Kilometer langen Ausbauabschnitt „Kaarst“ zwischen dem Autobahnkreuzen Neuss-West und Kaarst steht den Autofahrern nun, bis auf die Engstelle im Autobahnkreuz Neuss-West in Fahrtrichtung Köln, eine gut 21 Kilometer lange sechsstreifige Teilstrecke zwischen den Autobahnkreuzen Neuss-Süd und Meerbusch zur Verfügung. [mehr...]

Das Autobahnkreuz Kaarst

Durch den Ausbau des Autobahnkreuzes Kaarst erwartet die Autofahrer eine deutliche Verbesserung des Verkehrsflusses im Kreuzungsbereich A57 und A52. Neben der Verbreiterung der Rampenquerschnitte sorgt die Entflechtung der Verkehrsströme durch sogenannte Überflieger und richtlinienkonforme Ein- und Ausfahrtypen für Entlastung. Die Umbaumaßnahme erstreckt sich über die A57 und A52 auf Kaarster und Neusser Stadtgebiet. Die Vorbereitungen für die Aufstellung des Vorentwurfes sind bereits in vollem Gange. Mit dem Ausbau werden auch umfangreiche Lärmschutzanlagen erstellt. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt „Meerbusch“

Seit Dezember 2008 steht den Autofahrern zwischen den Autobahnkreuzen Kaarst und Meerbusch ein 5,4 Kilometer langer sechsstreifiger Abschnitt zur Verfügung. Wie bei den anderen fertiggestellten Abschnitten wurde auch der Ausbauabschnitt „Meerbusch“ komplett modernisiert und leistungsfähig gestaltet. Staus aufgrund von Leistungsdefiziten kommen nicht mehr vor. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt „Oppum“

Direkt an den bereits fertiggestellten Abschnitt „Meerbusch“ fügt sich der rund vier Kilometer lange Ausbauabschnitt „Oppum“ an, der sich vom Autobahnkreuz Meerbusch bis zur Anschlussstelle Krefeld-Oppum erstreckt. Abgesehen von der Erweiterung von vier auf sechs Fahrstreifen, werden zusätzlich Lärmschutz- und Entwässerungsanlagen erstellt. Zudem bedingt der Ausbau den Neubau von zwei Brückenbauwerken. Insgesamt gilt es auch hier die Belange der nahegelegenen Natur- und Wasserschutzgebiete zu beachten. [mehr...]

Die Tank- und Rastanlage Geismühle

Gerade in den Abend- und Nachtstunden sowie an den Wochenenden wird die Tank- und Rastanlage Geismühle vor allem von Lkw-Fahrern angesteuert. Die vorhandene Anlage auf der Westseite lässt in ihrer jetzigen Form keine Erweiterung zu, so dass die Parkplätze auf die Ostseite verlagert werden müssen. Wer in Fahrtrichtung Köln rasten will, wird künftig auf die Ostseite geleitet. Die Rastanlage erhält neue Entwässerungsanlagen und Lärmschutz. Eine vorhandene Brücke wird abgebrochen und durch ein neues breiteres Bauwerk ersetzt. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt „Krefeld“

Im Bereich der Anschlussstelle Krefeld-Oppum beginnt der Ausbauabschnitt „Krefeld“, der nach rund sechs Kilometern nördlich der AS KR-Gartenstadt endet. Dieser Teil stellt die Planer vor besonderen Herausforderungen, da er sich im dichtbebauten Bereich des östlichen Stadtgebietes Krefeld befindet. So bedingt die städtische Lage besondere Maßnahmen zur Gestaltung des umfangreichen Lärmschutzes. Zudem ist vorgesehen, 13 Brücken abzureißen und neu zu errichten. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt „Kapellen“

Rund 6,5 Kilometer liegen zwischen der Anschlussstelle Krefeld-Gartenstadt und dem Autobahnkreuz Moers, die den Ausbauabschnitt „Kapellen“ markieren. Für den sechsstreifigen Ausbau der A57 müssen in diesem Bereich sechs Brücken abgerissen werden. Davon werden fünf wieder neu errichtet. Eine der besonderen Herausforderungen auf dem Abschnitt: Die neu zu errichtenden Brücke über die Moerser Straße muss um ca. 35 Meter nach Süden verschoben werden. Das wiederum erfordert die Verlegung der kreuzenden Moerser Straße (K 3). Mit dem Ausbau werden auch umfangreiche Lärmschutzanlagen erstellt. [mehr...]

Das Autobahnkreuz „Moers“

Dem „Kleeblatt“ von Moers kommt eine besondere Bedeutung zu. Das Autobahnkreuz verbindet die A57 mit der A40, der zentralen Verkehrsader, die die Städte der Metropole Ruhr miteinander verbindet und bis zu den Niederlanden führt. Die Vorplanung ist zwar genehmigt, muss allerdings noch mit der aktuellen Verkehrsprognose 2030 abgeglichen werden. Mit dem Ausbau werden auch umfangreiche Lärmschutzanlagen erstellt. [mehr...]

Der Ausbauabschnitt „Moers“

Für den rund 6,4 Kilometer langen Ausbauabschnitt „Moers“ zwischen den Autobahnkreuzen Moers und Kamp-Lintfort beginnt 2018 die Vorplanung. Das heißt, es werden Ausbauvarianten für das weitere Vorgehen ausgearbeitet. Die Vorentwurfsplanung soll 2019 beginnen. Der Abschnitt passiert die Ortslagen Moers-Hülsdonk und Neukirchen-Vluyn. Damit nicht genug, kreuzt er gleich mehrere Gewässer, was die Abstimmung mit der Gewässerunterhaltung bezüglich der geplanten Renaturierung nötig macht. Eine weitere Herausforderung: Die Maßnahmen für den Abschnitt müssen genau mit den Planungen für den Ausbau des Autobahnkreuzes Moers koordiniert werden. Vorhandene Brücken werden abgebrochen und durch neue breitere Bauwerke ersetzt. [mehr...]