A52/B224: Ausbau zwischen Autobahnkreuz Essen-Nord und Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer/West

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Die Bundesstraße B224 verbindet die Städte Essen, Bottrop und Gladbeck. Sie ist am Autobahnkreuz Essen-Nord mit der A42, an der AS Essen/Gladbeck mit der A 2 und an der AS Gelsenkirchen-Buer/West mit der A 52 verknüpft. Damit ist die B224 eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen des Ruhrgebietes.

Die B224 ist mit mehr als 40.000 Fahrzeugen täglich überlastet. Eine Vielzahl von Kreuzungen und Einmündungen sowie die Verflechtungsvorgänge mit den hochbelasten Autobahnen (rund 100.000 KFZ/Tag) behindern den Verkehrsfluss und führen fast täglich zu erheblichen Staus. Aus diesen Gründen soll die B224 zur Autobahn A52 ausgebaut werden, dadurch wird sich der Verkehrsfluss erheblich verbessern, so dass Staus zukünftig der Vergangenheit angehören.

Wählen Sie aus, welcher Aspekt Sie interessiert. Aktuelle Informationen und Termine zum Abschnitt Autobahnkreuz Essen/Gladbeck (A2) bis Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer/West (A52) finden Sie im entsprechend betitelten Abschnitt.

Abschnitt Autobahnkreuz Essen/Gladbeck (A2) bis Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer/West (A52)
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Im November 2015 erklärten sich die Stadt Gladbeck, das Land Nordrhein-Westfalen und das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) damit einverstanden, dass die konkrete Projektplanung zum Neubau der A52 durchgeführt wird. Dabei wurde eine Vereinbarung zwischen der Stadt Gladbeck und dem Land NRW über den Ausbaustandart der A 52 und die Förderung des Städtebauanteils geschlossen, die durch ein Eckpunktepapier ergänzt wird.

Das Bundesverkehrsministerium hat das Land NRW beauftragt, auf Grundlage des Eckpunktepapiers, mit der konkreten Planung zu beginnen. In dem Eckpunktepapier ist u.a. ein Tunnel von der Phönix- bis zur Graben-/ Landstraße (ca. 1.490 m) vorgesehen.

Auf dieser Grundlage hat Straßen NRW den Planungsauftrag erhalten, eine fachlich rechtsichere Planung zum Neubau der A52 aufzustellen.

In einem ersten Schritt wird zunächst die vorliegende Umweltverträglichkeitsstudie von 2007/2008 aktualisiert und ergänzt.

Der 1. Arbeitskreistermin hat am 24.8.2016 stattgefunden. Der Untersuchungsrahmen wurde abgestimmt sowie die Varianten, die in die Aktualisierung einbezogen werden sollen.

Der 2. Arbeitskreistermin hat am 06.11.2017 stattgefunden. In dem Termin wurden die Ergebnisse der Raumanalyse sowie die Faunistische Kartierung vorgestellt und diskutiert.

Der 3. Arbeitskreistermin hat am 04.07.2018 stattgefunden. In diesem abschließenden Termin wurde die Variantenuntersuchung vorgestellt. Die Umweltverträglichkeitsstudie ist damit abgeschlossen. Die Ergebnisse werden u.a. auf der Infomesse am 6. September 2018 in der Stadthalle in Gladbeck präsentiert.

Die Unterlagen zu den Terminen stehen zum Download bereit.

Die über ein Jahr durchgeführte Faunistische Kartierung (Brutvögel, Rastvögel, Fledermäuse, Amphibien) wurde im Dezember 2017 abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden anschließend in die Raumanalyse bzw. Raumwiderstände eingearbeitet. Danach konnte mit der Bewertung der 3 Varianten (Tunnel, Tunnel/Galerie und Heege) begonnen werden.

Auch unter Berücksichtigung des neuen Schutzgutes Fläche gemäß Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) ht sich deutlich gezeigt, dass die Variante Heege durch den erstmaligen Eingriff in einen Freiraum ungünstiger ist als ein Bau der A52 im Bereich der bestehenden Trasse der B224.

Die Variante Tunnel ist aus umweltfachlicher Sicht die zu bevorzugende Lösung. Sie wird in einem Raum mit hoher Vorversiegelung umgesetzt; die heutigen Zerschneidungswirkungen im städtischen Bereich werden deutlich gemindert; es kommt nur in geringem Umfang zu Flächenneuversiegelungen und der Lärmschutz kann erheblich verbessert werden. Mit dieser Variante sind zudem deutliche Entlastungswirkungen für den Menschen verbunden. An zweiter Stelle liegt die Variante Tunnel/Galerie in der Bewertung.

Der Landesbetrieb Straßen NRW führt zurzeit das langwierige europaweite Vergabeverfahren (VgV) für die Planung der A52 als Tunnel bzw. Tunnel/Galerie einschließlich der städtischen Verbindungsstraße durch.

Ab Januar 2019 wird mit der konkreten Planung begonnen. Die Planung der Verbindungsstraße auf dem Tunnel erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Gladbeck.

Dokumente zum Download
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Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) (nicht barrierefrei; externe Links)

Die Zip-Dateien mit den entsprechenden Unterlagen stehen unter den folgenden Links zum Download bereit:

www.ksumwelt.de/publ/LBSB-NRW/UVS_A52_Kuhlmann_und_Stucht_Unterlagen.zip

www.ksumwelt.de/publ/LBSB-NRW/UVS_A52_Hamann_und_Schulte_Faunistische_Untersuchungen.zip