Recklinghausen/Herten bis Rhein-Herne-Kanal

Auf dem Ausbauabschnitt zwischen Recklinghausen/Herten und dem Rhein-Herne-Kanal haben 2014 die Arbeiten für das Projekt „Neue A43“ begonnen. Daher ist die Erweiterung der Autobahn auf sechs Fahrspuren hier auch am weitesten fortgeschritten. Sieben Kilometer Strecke sind auf der A43 im Bau, dazu kommen Teilbereiche auf der A2 rund um das Kreuz Recklinghausen. Die Bauarbeiten werden 2021 beendet sein – mit Ausnahme der Emschertalbrücke, deren Bau bis 2024 andauern wird.

Um den Verkehr auf der A43, der A2 und in der Stadt selbst möglichst wenig zu beeinträchtigen, wurde der gesamte Ausbauabschnitt noch einmal in drei Bauabschnitte unterteilt, die mit zeitlicher Versetzung fertiggestellt werden. So wird das Verkehrsnetz rund um Recklinghausen entlastet.

Fotostrecke: Arbeiten am Autobahnkreuz Recklinghausen (Februar 2019)
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Bürgersprechstunde

Straßen.NRW bietet jeden Mittwoch zwischen 14 und 16:30 Uhr eine Bürgersprechstunde im Baubüro Recklinghausen (Lessingstr. 49) an, auch per Telefon: 02361 / 93947-10. Alternativ können interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen oder Anregungen per Mail an Neue-A43@strassen.nrw.de schicken.

Bauabschnitt 1: Rund um das Kreuz

Der erste Bauabschnitt liegt zentral um das Kreuz Recklinghausen. Er reicht auf der A43 von der Brücke „Am Leiterchen“ bis zur Anschlussstelle Hochlarmark, umfasst aber auch Teile der A2 rund um das Kreuz - in östlicher Richtung etwa bis Recklinghausen-Süd. Die Arbeiten in diesem Bauabschnitt sind seit November 2019 abgeschlossen.

Auch ein Teil der A2 gehört zum ersten Bauabschnitt. Durch die Erweiterung des Kreuzes verlängern sich nämlich dort die Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen. Außerdem soll die A2 im Bereich der Kreuzes einen Standstreifen erhalten. Daher wird sie zwischen der Brücke Friedrich-Ebert-Straße und der Anschlussstelle Recklinghausen Süd im Rahmen des Projekts "Neue A43" erneuert. Hier werden die Arbeiten von 2021 bis Mitte 2024 andauern, was unter anderem an den komplexen Abstimmungsplanungen mit der Deutschen Bahn liegt.

Der aktuelle Stand

Brücke Am Leiterchen

Der Vorreiter: Die Brücke Am Leiterchen war das erste Bauwerk, das im Rahmen des Projekts "Neue A43" fertiggestellt wurde - und das schon im Oktober 2015! Das neue Design mit den blauen Halbkreisen wurde übrigens von Straßen.NRW geplant. Es fügt sich perfekt in die Gestaltung der umliegenden Lärmschutzwände ein.
(Quelle: Straßen.NRW)

Brückenbauwerk Kreuz Recklinghausen

Das Kreuzungsbauwerk am Treffpunkt von A2 und A43 ist eines der wichtigsten und anspruchsvollsten Bauwerke der gesamten Maßnahme. Mittlerweile ist die Fahrbahn fertiggestellt. Sie wird allerdings erst dreispurig freigegeben, wenn die umliegenden Abschnitte fertig sind. (Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Querstraße

Seit Juni 2019 ist die Brücke über die Querstraße fertig gebaut. Dabei mussten nicht nur die Hauptfahrspuren, sondern auch die Überleitungsspuren für das angrenzende Kreuz Recklinghausen neu konstruiert werden. (Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Salentinstraße

Über der Salentinstraße wurde im August 2019 das südlichste A43-Bauwerk im ersten Bauabschnitt bei Recklinghausen fertiggestellt. Nun kann der Stadtverkehr wieder ungestört fließen. (Quelle: Straßen.NRW)

Brücke Friedrich-Ebert-Straße

Die Friedrich-Ebert-Straße ist die einzige Straße des Projekts "Neue A43", die gleich zwei Brückenbauwerke bekommt. Eines davon ist bereits fertiggestellt: Die Brücke über die A2 westlich des Kreuz Recklinghausen. Im Dezember 2017 waren die Bauarbeiten an dieser Stelle abgeschlossen. Die A43-Brücke ist dagegen noch in Arbeit. (Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Waldstraße

Seit Juni 2019 können Spaziergänger wieder von der Hohenhorster Heide Richtung Süden wandern: Seitdem ist die A2-Brücke über die Waldstraße fertiggestellt. Die Arbeiten sind so gut wie abgeschlossen. (Quelle: Straßen.NRW)

DB-Brücke an der A2

Wie bei allen Brücken, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn gebaut werden, braucht auch die DB-Brücke an der A2 eine sehr genaue Planung: Drei Jahre im Voraus müssen mögliche Sperrungen abgesprochen werden. September 2020 soll hier der erste Abriss erfolgen, fertiggestellt wird das Bauwerk Ende 2022.
(Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Hochstraße

Das östlichste Brückenbauwerk, das Straßen.NRW im ersten Ausbauabschnitt neu konstruiert, ist die Brücke über die Hochstraße. Bis zum Beginn der Bauarbeiten wird es allerdings noch dauern: Mitte 2021 soll hier der Abriss der Fahrtrichtung Oberhausen beginnen, frühestens Anfang 2024 soll die Brücke dann komplett fertiggestellt sein.
(Quelle: Straßen.NRW)

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Bauabschnitt 2: Mitten durch die Stadt

Von der Brücke „Forststraße“ bis zum nördlichen Ende der Arbeiten bei Recklinghausen/Herten zieht sich der zweite Bauabschnitt – der längste im gesamten Ausbauabschnitt Recklinghausen. Dabei führt er direkt durch das Stadtgebiet. Insbesondere der Stadtteil Hochlar ist betroffen, da die Häuser hier bis fast an die Fahrbahn heranreichen. Das stellt Straßen.NRW besonders in Bezug auf den Immissionsschutz vor Herausforderungen, die gemeinsam mit den Bürgern angegangen werden. Der zweite Bauabschnitt soll 2020 fertig werden.

Der aktuelle Stand

Brücke über die Akkoallee

Die Arbeiten an der Brücke Akkoallee sind soweit beendet. Im Frühjahr 2020 wurden sie abgeschlossen, nachdem dort in Fahrtrichtung Wuppertal die Parallelspur ersetzt wurde. Für die Lärmschutzwände wurde Acrylglas verbaut.

(Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Wiesenstraße

Die Arbeiten an der Brücke über die Wiesenstraße sind weitestgehend beendet. (Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Rietstraße

Auch die Brücke an der Rietstraße ist so gut wie fertig. Im Spätsommer 2020 sollen letzte Restarbeiten an der Stadtstraße komplett abgeschlossen sein. Für die Bauarbeiten musste der Boden mit Rüttelstopfsäulen verdichtet werden. Dabei wird ein säulenartiges Loch in den Boden gebohrt und mit festem Material aufgefüllt. (Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Friedrich-Ebert-Straße

Über der Friedrich-Ebert-Straße wurden im Oktober 2019 die Stahlträger für die Fahrtrichtung Wuppertal aufgebracht. Mit einem Gewicht von 150 Tonnen und einer Länge von 55 Metern gehören sie zu den größten Bauteilen, die auf der Recklinghäuser Baustelle zum Einsatz kommen. Im Oktober 2020 soll die Brücke inklusive Radweg und Stadtstraße fertiggestellt sein. (Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Straße Zum Wetterschacht/DB-Strecke

Über der Straße Zum Wetterschacht wurden im November 2010 die Träger für die Fahrtrichtung Wuppertal unter Vollsperrung der A43 eingehängt - ein großer planerischer Aufwand, denn die Deutsche Bahn benötigt drei Jahre Vorlaufzeit für jede Sperrung. Im September 2020 sollen die Arbeiten an Brücke und Stadtstraße beendet sein. (Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Straße Am Stadion

Die Brücke über die Straße am Stadion ist weitestgehend fertig. (Quelle: Straßen.NRW)

Fußgängerbrücke Forststraße

Die neue Fußgängerbrücke an der Forststraße wurde neben der Fahrbahn konstruiert und im September 2018 mit einem Kran in ihre endgültige Position über der Autobahn gebracht, zur großen Freude der anwesenden Anwohner. Letzte Arbeiten laufen derzeit. Seit Ende 2019 können Fußgänger hier zwischen den zwei beeindruckenden Stahlbögen die Autobahn überqueren. (Quelle: Straßen.NRW)

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Bauabschnitt 3: Bis an die Grenzen von Herne

Der dritte Bauabschnitt reicht von der Anschlussstelle Recklinghausen-Hochlarmark bis zur Stadtgrenze von Herne und umfasst somit auch den Neubau der Emschertalbrücke über den Rhein-Herne-Kanal. Die Ausbauarbeiten von der Anschlussstelle Hochlarmark bis zur Brücke beginnen Mitte 2020 und werden Ende 2022 abgeschlossen.

Umplanungen bei der Emschertalbrücke haben allerdings dafür gesorgt, dass deren Bau später beginnt und auch später abgeschlossen wird – nämlich von 2024 bis 2028. Ein Teil der Brücke führt über Bahngleise und die Bahn braucht für jede Änderung drei Jahre Planungsspielraum im Voraus. 2019 hat die Bahn außerdem bereits vereinbarte Sperrpausen wieder abgesagt. Dazu kommt, dass die Bauarbeiten sehr aufwendig sind. So müssen zeitweise Stützwände errichtet und später wieder abgebaut werden und Versorgungsleitungen umgelegt werden.

Bauabschnitt 3: Der aktuelle Stand

Brücke über die Theodor-Körner-Straße

Neues Design: Die Anschlussstelle Recklinghausen-Hochlarmark, zu der auch die Brücke Theodor-Körner-Straße gehört, wird komplett neu gestaltet, mit einer so genannten Holländischen Rampe. Die Arbeiten an der Brücke selbst beginnen Mitte 2020 und werden voraussichtlich im Jahr 2022 abgeschlossen, kurz vor der Gesamtfertigstellung des Recklinghäuser Abschnitts. (Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Richardstraße

Auch an der Richardstraße beginnen Mitte 2020 die Arbeiten in Fahrtrichtung Münster, bevor dann 2021 in Fahrtrichtung Wuppertal weitergebaut wird. Die Besucher des angrenzenden Sportgeländes können sich auch hier darauf einstellen, dass die Bauarbeiten im Jahr 2022 abgeschlossen werden.
(Quelle: Straßen.NRW)

Brücke über die Hochlarmarkstraße

Die letzte Ost-West-Querung unter der A43 vor dem Rhein-Herne-Kanal, die Hochlarmarkstraße, wird ebenfalls ab Mitte 2020 von Bauarbeiten betroffen sein, wenn dort die Fahrtrichtung Münster abgerissen wird. Auch hier folgt 2021 der Abriss der Fahrtrichtung Wuppertal, bevor dann 2022 die Brücke fertiggestellt wird.
(Quelle: Straßen.NRW)

Emschertal-Brücke: DB-Bauwerk

Der Brückenzug Emschertalbrücke besteht aus drei Bauwerken. Das nördlichste davon ist die Brücke über die Bahnstrecke, die unter anderem von Wanne-Eickel nach Hamburg führt. Wie bei allen Teilen des Brückenzugs werden hier die Arbeiten erst im Jahre 2024 beginnen, weil die Bahn vorher keine Sperrpausen für den Bau zur Verfügung stellt. (Quelle: Straßen.NRW)

Emschertal-Brücke: Emscherbrücke

Das zweite Bauwerk des Brückenzugs Emschertalbrücke ist die Brücke über der Emscher, die hier parallel zum Rhein-Herne-Kanal in Richtung Gelsenkirchen fließt. Auch hier werden die Bauarbeiten wegen der verschobenen Sperrpausen der Bahn erst 2024 beginnen. Bis dahin können Fußgänger hier noch ungestört spazieren. (Quelle: Straßen.NRW)

Emschertal-Brücke: Kanalbrücke

Obwohl die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal beeindruckend wirkt, ist sie weniger lang als die Brücke über die Bahnstrecke im Norden. Dafür bietet sie ein schöneres Panorama. Wie bei allen Bauwerken des Emschertal-Brückenzuges wird hier 2024 mit dem Bau begonnen. (Quelle: Straßen.NRW)

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Fotostrecke: Brückenbau Friedrich-Ebert-Str. und Forststr.
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(Quelle: Straßen.NRW)

Fotostrecke: Luftbilder der A43-Baustelle (Mai 2018)
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(Quelle: Straßen.NRW)