Die Abschnitte

Im Rahmen der weiteren Bearbeitung wird der 12,3 Kilometer lange Autobahnabschnitt in drei eigenständige Entwürfe unterteilt. Dies gilt für die Vorentwürfe, das anschließende Planfeststellungsverfahren und auch die Umsetzung. Die Maßnahmen sind mit folgender Unterteilung in den aktuellen Bedarfsplan für Bundesfernstraßen in die höchste Kategorie „vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung“ eingetragen.

Insgesamt sind Investitionen in Höhe von 253,8 Millionen Euro vorgesehen.

Grafik: Die Bauabschnitte

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Abschnitt 3: Mülheim-Heißen bis Essen-Frohnhausen
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Der dritte Abschnitt beginnt an der Anschlussstelle Mülheim-Heißen und endet mit dem Anschluss an den vierstreifigen Bestand an der Anschlussstelle Essen-Frohnhausen. Mit der Anschlussstelle Mülheim-Heimaterde wird das Rhein-Ruhr-Zentrum angebunden. Für die Brücke der Ausfahrtrampe zur B1 wird derzeit ein Ersatzneubau geplant. Dieser berücksichtigt den sechsstreifigen Ausbau und wird voraussichtlich vorgezogen hergestellt.

Übersicht Zubringer B1 (Quelle: Straßen.NRW)
Ausfahrtrampe zur B1 (Quelle: Straßen.NRW)
Mülheim-Heimaterde – die Stadtbahn-Linie im Mittelstreifen (Quelle: Straßen.NRW)

Im Abschnitt befinden sich vier größere Brücken, sieben Lärmschutzwände sowie einige kleinere Bauwerke. Charakteristisch für den gesamten dritten Abschnitt ist die im Mittelstreifen liegende Stadtbahn-Linie. Die Koordinierung der betrieblichen Belange von Straße und Schiene während der Bauzeit stellen eine besondere Herausforderung dar.

Die Länge des Abschnittes beträgt 2,6 Kilometer. Es ergeben sich voraussichtliche Gesamtkosten von 45,8 Millionen Euro.