A3: Sanierung zwischen Opladen und Hilden

HINWEIS

Zum 1. Januar 2021 übernimmt die Autobahn GmbH des Bundes die Zuständigkeit für die Autobahnen in NRW. Straßen.NRW bleibt zuständig für die Bundes- und Landesstraßen sowie Radwege. Autobahn-Projektseiten gibt es auf dieser Seite künftig nur noch im Autobahn-Archiv mit Stand Dezember 2020. Die Inhalte zu Autobahnen auf dieser Seite sind deshalb unter Umständen nicht mehr aktuell.

Foto: A3 bei Leverkusen

Seit März 2017 saniert die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg abschnittsweise die Fahrbahn der A3 zwischen der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen und dem Autobahnkreuz Hilden. Bis Sommer 2018 erfolgte die Erneuerung des ersten Bauabschnitts von Opladen bis Solingen. Im Oktober 2018 begannen die Arbeiten im zweiten Abschnitt von Solingen bis Hilden. Abschließend werden die Fahrbahnen in der und um die Anschlussstelle Solingen erneuert (3. Bauabschnitt).

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1. Bauabschnitt: Anschlussstelle Opladen bis Anschlussstelle Solingen
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Neben der grundhaften Sanierung der Fahrbahn erneuerte Straßen.NRW auch die Entwässerung, die Beschilderung sowie Fahrzeugrückhaltesysteme (u.a. Leitplanken). Während der Baumaßnahme standen dem Verkehr in beiden Richtungen jeweils drei eingeengte Fahrspuren zur Verfügung.

Ende April 2018 begannen zwischen Opladen und Solingen die Arbeiten in der vierten und somit letzten Hauptbauphase. In Fahrtrichtung Frankfurt wurde die alte Asphaltdecke sowie die darunterliegende Binder- und Tragschicht der zweiten und dritten Spur erneuert. Die Arbeiten wurden im Laufe des Sommers abgeschlossen und die Verkehrsführung zurückgebaut. Aktuell (Oktober 2018) finden in einigen Bereichen noch Restarbeiten statt. Diese finden ausschließlich in den verkehrsarmen Zeiten, vor allem den Nachtstunden, statt.

2. Bauabschnitt: Anschlussstelle Solingen bis Autobahnkreuz Hilden
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Parallel zu den Restarbeiten in Abschnitt 1 starteten im Oktober 2018 die Vorarbeiten (u.a. Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten, Verbreiterungen, Anlegen von Nothaltebuchten) für die Sanierung zwischen der Anschlussstelle Solingen und dem Autobahnkreuz Hilden. Wie im ersten Bauabschnitt werden auch im nördlichen Teil neben der Fahrbahn auch die Entwässerung sowie die Straßenausstattung (Beschilderung und Schutzsysteme) erneuert. Ebenso ist eine Sanierung der asphaltierten Flächen in den Tank- und Rastanlagen Ohligser Heide Ost und West vorgesehen. Im Zuge der Bauarbeiten wird die Nutzbarkeit der Anlage weitgehend eingeschränkt möglich sein. Beide Anlagen werden im Laufe der Sanierung im Außenbereich der Autobahn für jeweils vier Wochen geschlossen sein. Im Zusammenhang mit dem Projekt sind auch Arbeiten beidseitig am Wall zwischen der A3 und der L403 (Ostring) notwendig. Dafür musste der Wall geräumt werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Wall wieder begrünt.

Die grundhafte Sanierung der A3 erfolgt in vier Hauptbauphasen. In allen Phasen werden drei eingeengte Fahrspuren je Fahrtrichtung aufrecht erhalten. Dazu wird ein Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn, auf der gearbeitet wird, auf die Gegenrichtung übergeleitet. Die Arbeiten werden seit November 2018 ausgeführt. In Fahrtrichtung Oberhausen wurden bereits alle Spuren erneuert. Aktuell erfolgen die Arbeiten in Fahrtrichtung Frankfurt.

Ende 2021 sollen die Arbeiten sowohl an der Autobahn als auch an den Tank- und Rastanlagen abgeschlossen werden.

Gleichzeitig zu den Arbeiten im zweiten Abschnitt wurde im November 2018 mit den Vorbereitungen für den Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks im Autobahnkreuz Hilden angefangen. Das Bauwerk, welches die A3 über die A46 führt, ist marode und muss abgerissen und neugebaut werden. Die Arbeiten auf der A3 und im Kreuz Hilden werden miteinander koordiniert.

Im Zusammenhang mit den Sanierungsmaßnahmen hat Straßen.NRW geprüft, welche Auswirkungen die Arbeiten auf Natur und Landschaft einschließlich die Tierwelt haben können. Hierfür wurden verschiedenen Gutachten erstellt. Ein Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP) listet die Eingriffe auf und plant Kompensationsmaßnahmen. Damit sollen am Ende möglichst alle denkbaren Beeinträchtigungen der Natur wieder ausgeglichen werden. Daneben erfolgte eine Artenschutzprüfung, in der die Auswirkungen auf die geschützten Tiere im Umfeld der Baumaßnahme untersucht wurden. Um auszuschließen, dass im geplanten Baufeld Tiere verletzt oder getötet werden, wird die Bauzeit an den Lebenszyklus der vorkommenden Arten angepasst. Während der gesamten Bauzeit werden die Arbeiten durch eine Umweltbaubegleitung überwacht. Hierbei soll sichergestellt werden, dass sämtliche Auflagen zum Schutz von Natur und Landschaft eingehalten und umgesetzt werden.

3. Bauabschnitt: Anschlussstelle Solingen
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Im Anschluss an die Sanierung der Strecke zwischen Solingen und Hilden ist noch der ausstehende Abschnitt im Bereich der Anschlussstelle zu sanieren. Wie in den ersten beiden Bauabschnitten sind hier die Fahrbahn der A3 sowie die der Rampen in den Auf- und Abfahrten zu erneuern. Dieser Bereich stellt aufgrund der knappen Platzverhältnisse eine besondere Herausforderung dar, welche eine umfangreiche Planung und Analyse verschiedener Varianten voraussetzt. Derzeit finden Untersuchungen zu einem optimalen Bauablauf unter Beachtung mininmaler Einschränkungen statt.

Hintergrund
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Mit rund 120.000 Fahrzeugen pro Tag gehört die A3 zwischen den Autobahnkreuzen Hilden und Leverkusen zu den am meisten genutzten Verbindungen zwischen den Ballungsräumen Rhein und Ruhr. Diese bedeutende Nord-Süd-Achse ist eine wichtige Transitstrecke im transeuropäischen Netz. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt bei über 10 Prozent – Tendenz steigend. Der zuletzt im Jahr 1999 erneuerte Fahrbahnbelag muss daher grundhaft für die wachsenden Verkehrsströme instand gesetzt werden.

Zurzeit laufen die Planungen für den achtstreifigen Ausbau dieses Autobahnabschnittes an. Die Realisierung des Ausbaus kann aber erst nach Abschluss des Autobahnumbaus rund um das Autobahnkreuz Leverkusen erfolgen. Bis dahin muss die nun grundhaft erneuerte sechsspurige A3 den Verkehr aufnehmen.