A2/A3/A516: Um- und Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen

HINWEIS

Zum 1. Januar 2021 übernimmt die Autobahn GmbH des Bundes die Zuständigkeit für die Autobahnen in NRW. Straßen.NRW bleibt zuständig für die Bundes- und Landesstraßen sowie Radwege. Autobahn-Projektseiten gibt es auf dieser Seite künftig nur noch im Autobahn-Archiv mit Stand Dezember 2020. Die Inhalte zu Autobahnen auf dieser Seite sind deshalb unter Umständen nicht mehr aktuell.

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Straßen.NRW plant den Um- und Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen mit den dazugehörigen Strecken auf der A2 und der A3 im Bereich Oberhausen. Um das Autobahnkreuz für den in Zukunft zu erwartenden Verkehr fit und sicher zu machen und Verkehrslärm zu mindern.

YouTube-Video: Um- und Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen

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Das ist der Hintergrund
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Das Autobahnkreuz Oberhausen ist eines der meist befahrenen Autobahnkreuze Nordrhein-Westfalens. Für das Jahr 2030 werden vor allem steigende Kraftfahrzeugzahlen für die Verbindungen aus Köln (A3) in Richtung Hannover (A2) und in Richtung Arnheim (A3) angenommen.

Die zuletzt erstellten Prognosen für 2030, in Klammern der Vergleich zum derzeitigen Verkehrsaufkommen:

  • A3 AK Oberhausen in Richtung Köln: 130.430 Kraftfahrzeuge (Kfz) pro Werktag (das macht ein Plus von 9,6%)
  • A3 Ak Oberhausen in Richtung Arnheim: 73.320 Kfz pro Werktag (das macht ein Plus von 15,5%)
  • A2 AK Oberhausen in Richtung Hannover: 121.200 Kfz pro Werktag (das macht ein Minus von 4%)
  • Rampe Köln – Arnheim: 15.440 Kfz pro Werktag (das macht ein Plus von 0,8%)
  • Rampe Arnheim – Köln: 18.150 Kfz pro Werktag (das macht ein Plus von 57,4%)

Diese Verkehrssteigerung ist unabhängig von dem geplanten Um- und Ausbau. Dies bedeutet, dass mit einer veränderten Rampenführung kein zusätzlicher Verkehr erzeugt wird und es dadurch auch nicht zu Verkehrsverlagerungen im umliegenden Straßennetz kommt.

Das ist das Ziel
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Der Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen soll in Zukunft Staus und Immissionen minimieren und die Verkehrssicherheit auf den Autobahnen am Autobahnkreuz erhöhen. Straßen.NRW wird den Verkehrsfluss im Autobahnkreuz und insbesondere in den Verbindungen der A3 von Köln in Richtung Arnheim und zur A2 in Richtung Hannover verbessern. Dafür werden zurzeit neue Verbindungen und längere Verflechtungsstreifen („Einfädelungsspuren“) geplant.

Das ist geplant
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Zum einen soll im Autobahnkreuz die Fahrbeziehung von Köln nach Arnheim umgestaltet werden. Dazu ist eine neue Rampe (Verbindungsstrecke) in West – Nord Richtung geplant.

Außerdem bekommt die A3 zwischen dem Autobahnkreuz Oberhausen und der vorhandenen Anschlussstelle Dinslaken-Süd auf einer Länge von ca. 3,2 Kilometern in beiden Fahrtrichtungen einen zusätzlichen Verflechtungsstreifen ("Einfädelungsstreifen").

Ebenfalls einen zusätzlichen Verflechtungsstreifen wird der stark genutzte Bereich der A2 auf einer Länge von etwa zwei Kilometern zwischen dem Autobahnkreuz Oberhausen und der Anschlussstelle Oberhausen-Königshardt in beiden Fahrtrichtungen erhalten.

Um den Verkehrslärm zu mindern, sind im Planungsbereich umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen. Neben Lärmschutzwänden erhalten die A3 bzw. die A2 im kompletten Um- und Ausbaubereich lärmmindernden Fahrbahnbelag mit einer Wirkung von -5 dB(A).

Der aktuelle Stand
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Die nun gefundene Variante für den Um- und Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen befindet sich im Planfeststellungsverfahren, welches Ende Februar 2020 eingeleitet wurde. Wegen der aktuellen COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen erfolgt die Beteiligung der Öffentlichkeit durch die Veröffentlichung der Planunterlagen im Internet (§3 Abs. 1 Satz 1 PlanSiG). Deshalb stehen die Unterlagen bis einschließlich zum 21.7.2020 auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln unter folgendem Link zur Verfügung:

Planunterlagen bei der Bezirksregierung Köln

Außerdem liegen die Planungsunterlagen zusätzlich in Papierform bei den Städten Oberhausen und Dinslaken und der Gemeinde Hünxe aus. Dort können die Pläne nach telefonischer Terminvereinbarung eingesehen werden.

Die Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung können zudem auf der Seite der Umweltverträglichkeitsprüfungen der Länder eingesehen werden.