Umbau des Autobahnkreuzes Köln-West

Nachdem die A4 und die A1 im Kölner Westen auf jeweils sechs Fahrstreifen ausgebaut sind, werden zurzeit das West-Kreuz und die unmittelbar daran anschließende Anschlussstelle Frechen an die neue Leistungsfähigkeit der beiden Autobahnen angepasst. Der 2012 begonnene Umbau geht ab dem Frühjahr 2016 in die entscheidende Phase. Im letzten Quartal 2017 soll das Autobahnkreuz umgebaut sein, und ab dann werden angestrebten Verkehrserleichterungen spürbar.

Grafik: Köln-West vor und nach dem Umbau

Im Kern zielen die Baumaßnahmen darauf ab, sich heute kreuzende und sich damit gegenseitig behindernde Verkehrsströme voneinander zu trennen und so den Verkehrsfluss im Kreuz zu unterstützen. Dazu sind u.a. vier neue Brückenbauwerke erforderlich.

  • Zunächst werden die Fahrbeziehungen im Autobahnkreuz Köln-West von der A1 aus Richtung Dortmund und Koblenz auf die A4 in Richtung Olpe verbessert.
  • Danach sind die Verkehrsströme von der A4 aus Richtung Olpe auf die A1 in Richtung Frechen und Koblenz und diejenigen von der A1 aus Richtung Koblenz auf die A4 in Richtung Aachen an der Reihe. Künftig können die Autos direkt von der einen auf die andere Autobahn wechseln, ohne sich gegenseitig zu behindern.
  • Schließlich zielt der Umbau auf eine Verbesserung der Fahrbeziehungen Aachen / Olpe - Frechen / Koblenz (A4 - A1) sowie Dortmund - Frechen ab. (A1 - A1) Die Baumaßnahme erstreckt sich vom Autobahnkreuz Köln-West bis in die in der Anschlussstelle Frechen hinein.

Schon als die Lärmschutzeinhausung bei Lövenich gebaut wurde, hatte der Landesbetrieb mit dem Umbau des Autobahnkreuzes Köln-West begonnen. Er nutzte die Verkehrsführungen der Tunnelbaustelle, um zwei besonders kritische Brückenbauwerke zu errichten.