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Pressemitteilung vom 27.05.2020

Pfingsten: Keine kurzfristigen Baumaßnahmen auf Reiserouten

Leverkusen (straßen.nrw). Die Corona-Beschränkungen werden gelockert, die Meteorologen versprechen Sonne und die Reiselust steigt: Für das Pfingstwochenende erwarten die Experten der Straßen.NRW-Verkehrszentrale wieder mehr Verkehr. Auch wenn sie nicht damit rechnen, dass sich so viele Kurzurlauber und Ausflügler wie in den vergangenen Jahren auf den Weg machen, wird auf den Reiserouten soweit es geht auf Baumaßnahmen verzichtet. Bisher hatte der Landesbetrieb den durch die Kontaktbeschränkungen stark reduzierten Verkehr genutzt, um auch an den sonst üblichen Reisetagen zum Beispiel in den Osterferien kurzfristige Baumaßnahmen abzuarbeiten.
Für die Reiserouten Richtung Westen und Norden sind nun keine kurzfristigen Maßnahmen über Pfingsten geplant. Dennoch gibt es einige wenige Maßnahmen die kurzfristig notwendig geworden sind und deren Durchführung kein Aufschub geduldet hätte:

  • A42: In Fahrtrichtung Dortmund muss zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Beeck und dem Kreuz Duisburg-Nord ein Fahrbahnübergang repariert werden. Dazu wird die Autobahn an dieser Stelle von Freitagabend (29.5.) bis Montagmorgen (1.6.) voll gesperrt. Die Verkehrsbelastung aus den Vorjahren zeigt, dass die A42 nicht zu den Reiserouten gehört. Ein Vergleich der Verkehrsbelastungen eines langen Wochenendes mit dem eines normalen Wochenendes zeigt keine wesentliche Mehrbelastung. Dennoch müssen Verkehrsteilnehmer an dieser Stelle mit Behinderungen rechnen. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.
  • A3: Unmittelbar vor der Baustelle zwischen Bonn-Siegburg und Lohmar - dort wird die A3 saniert - ist zwischen den Anschlussstellen Rösrath und Lohmar in Fahrtrichtung Frankfurt die Fahrbahn beschädigt. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg wird diesen Schaden zwischen Freitag (29.5.) ab 22 Uhr bis Samstag (30.5.) um 5 Uhr instand setzen lassen. Eine großräumige Umleitung wird eingerichtet ab dem Autobahndreieck Heumar über die A59 und die A560. Die Arbeiten sind zeitlich so gelegt, dass aus Sicht der Straßen.NRW-Baustellenmanager keine größeren Behinderungen zu erwarten sind.

An den Ostertagen hatte die Straßen.NRW-Verkehrszentrale einen durchschnittlichen Rückgang des Verkehrs auf 30 Prozent des Normalniveaus gemessen. Am langen Wochenende um Christi Himmelfahrt waren es nur noch 20 bis 30 Prozent weniger Fahrzeuge, die im Vergleich zum Vorjahr an den neun exemplarisch ausgewählten Messstellen auf den NRW-Autobahnen gezählt wurden.

Pressekontakt: Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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