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Pressemitteilung vom 26.03.2021

L734: Freie Fahrt durch Anröchte - Ausbau der Ortsdurchfahrt abgeschlossen

Anröchte (straßen.nrw). Die Baustelle im Anröchter Ortskern ist fertig gestellt, der Ausbau der Ortsdurchfahrt abgeschlossen. Für Verkehrsteilnehmer bedeutet dies ab heute (26.3.) wieder freie Fahrt auf der L734 (Hauptstraße) durch Anröchte.

Nach etwas mehr als neun Monaten Bauzeit ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt Anröchte abgeschlossen. Verkehrsteilnehmer können den Ort wieder uneingeschränkt von der Kreuzung Brückenstraße/Steinstraße bis zur Einmündung Boschstraße am Ortsausgang in Richtung Erwitte befahren. Seit Mitte Juni 2020 wurden in vier Bauabschnitten an der 1.100 Meter langen Hauptstraße die Fahrbahn, Straßenentwässerung und Gehwege erneuert, Querungsinseln und Grünflächen angelegt, neue Leitungen zur Wasserversorgung verlegt und die vorhandenen Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. Kosten: insgesamt etwa 1,78 Millionen Euro, aufgeteilt auf das Land Nordrhein-Westfalen, Gemeinde Anröchte und Lörmecke Wasserwerke. Mit dem Abschluss der Baumaßnahme entfällt nun auch die ausgewiesene Umleitung über die L808 (Kliever Straße) und Boschstraße.

Weitere Informationen zum Ausbau der Ortsdurchfahrt

Um den Anliegerverkehr in der Ortsdurchfahrt Anröchte weitestgehend aufrecht zu halten, wurden die Arbeiten auf insgesamt vier Bauabschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt startete Mitte Juni 2020 und umfasste die Sanierung des Teilstücks zwischen der Kreuzung Brückenstraße/Steinstraße und der Einmündung Völlinghauser Straße. Ende August 2020 wurde mit dem zweiten Bauabschnitt zwischen den Einmündungen Völlinghauser Straße und Lippstädter Straße begonnen. Der dritte Bauabschnitt zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt Anröchte von der Einmündung Lippstädter Straße bis zur Einmündung Boschstraße folgte Anfang November 2020. Nach einer Winterpause wurden Mitte Januar 2021 abschließend die Arbeiten im letzten Bauabschnitt zur Sanierung des Einmündungsbereiches Boschstraße aufgenommen.

Der vorhandene Straßenquerschnitt der L734 hatte eine Gesamtfahrbahnbreite von 10 bis 14 Metern. Mit dem Ausbau wurde die Verkehrsfläche neu gestaltet und den heutigen verkehrlichen Anforderungen angepasst. Es wurden Fahrstreifen mit einer Breite von jeweils 3 Metern angelegt. Um den Radverkehr zu fördern und dem Bedürfnis einer modernen Infrastruktur zu folgen, sind beidseitig Schutzstreifen für den Radverkehr mit einer Breite von 1,50 Meter vorgesehen. Die hierfür erforderlichen Markierungsarbeiten werden voraussichtlich Mitte April bei geeigneter Witterung durchgeführt. Die Restflächen wurden zurück gebaut und in Teilbereichen Grünanlagen geschaffen. Insgesamt sind 770 Quadratmeter Verkehrsfläche entsiegelt worden.

Pressekontakt: Oscar Santos, Telefon 0291-298-141

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