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Pressemitteilung vom 05.02.2021

L333: Arbeiten zwischen Hennef und Eitorf dauern voraussichtlich bis Herbst dieses Jahres

Hennef/Eitorf (straßen.nrw). Die L333 zwischen Hennef-Stein und Eitorf-Bach (Rhein-Sieg-Kreis) muss weiterhin voll gesperrt bleiben. Durch die umgekippten Bäume wurde die Felssicherung des Steilhangs, welche aus Schutznetzen  und Fangzäunen besteht und dem Verkehr als Sicherung gegen Steinschlag dient, beschädigt. Des Weiteren wurde durch die entwurzelten Bäume auch das Böschungsgefüge des Steilhangs gelockert. Bevor der Streckenabschnitt wieder befahren werden kann, müssen zunächst die Schäden an der Felssicherung behoben und die aufgelockerten Bereiche durch eine Vernetzung gesichert werden.

Um die Landesstraße für Anlieger wieder von Bach bis Hennef-Bülgenauel befahrbar zu machen, wird dieser Bereich durch einen mobilen Steinfangzaun gesichert. Die Arbeiten hierfür werden schnellstmöglich ausgeführt.

Die Planungen für die Sicherung der aufgelockerten Böschungsbereiche haben ebenfalls bereits begonnen. Hierfür werden zunächst umfangreiche Vorarbeiten und statische Berechnungen erforderlich. Anschließend können die Arbeiten in der Örtlichkeit beginnen. Nach derzeitigem Kenntnisstand und bei planmäßigem Verlauf sollen die Arbeiten bis September abgeschlossen werden.

Bis dahin wird der Verkehr zwischen Hennef und Eitorf großräumig über die B8 und die L86 umgeleitet. Für den PKW-Verkehr steht zudem die L268 als Umleitungsstrecke zur Verfügung.

Hintergrund

Ende Januar (24.1.) kippten an einem an die Landesstraße L333 angrenzenden Steilhang mehrere Bäume um und stürzten teilweise in den Fahrbahnbereich. In einer Notmaßnahme wurden die umgestürzten Bäume sowie weitere Gefahrenbäume im Bereich des Steilhangs durch die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg entfernt. Anschließend wurde der Bereich durch einen Gutachter geprüft und die notwendigen Sicherungsmaßnahmen festgelegt. Für den Verkehr ist der Streckenabschnitt zwischen Hennef-Stein und Eitorf-Bach seitdem voll gesperrt.

Es wird mit modernsten Mitteln an einer schnellen Lösung gearbeitet. Unter anderem kommt aufgrund des schwierigen Geländes eine Drohne des Landesbetriebs zur Vermessung und Untersuchung der Schäden zum Einsatz.

Pressekontakt: Henrike Langen, Telefon 02261-89-289

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