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Pressemitteilung vom 30.04.2019

Straßen.NRW: Mehrsprachiger Info-Flyer zu Gefahren durch Eichenprozessionsspinner

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Die ersten Raupen des Eichenprozessionsspinners sind geschlüpft. Noch geht von diesen Larven allerdings keine Gefahr aus, denn die allergieauslösenden Brennhaare treten erst in späteren Larvenstadien auf. Dennoch informiert Straßen.NRW schon jetzt mit Flyern und Info-Plakaten in mehreren Sprachen über die potenziellen Gefahren, die durch das Auftreten der Raupen zum Beispiel an Raststätten und Parkplätzen drohen.

In Zusammenarbeit mit Tank & Rast werden in diesen Tagen die in neun Sprachen übersetzten Informations-Flyer an die Nutzer von Parkplätzen und Rastanlagen verteilt. Darüber hinaus hängt Straßen.NRW an den WC-Anlagen der unbewirtschafteten Parkplätze Informationsplakate mit einem Link zur Internetseite des Landesbetriebes auf. Dort finden die Nutzer dann alle Informationen zum Eichenprozessionsspinner, ebenfalls in neun Sprachen übersetzt.

Allergische Reaktionen möglich

Die Brennhaare der Raupen können bei Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen, die zu Haut- und Augenreizungen, Schwindel, Fieber und in Einzelfällen sogar zu allergischen Schocks führen können. Beim Einatmen der Härchen können zudem Atembeschwerden wie Bronchitis und Asthma auftreten. Von einem Aufenthalt unter befallenen Bäumen wird darum dringend abgeraten. Die zuständigen Meistereien werden betroffene Bereiche auf Parkplätzen so lange sperren, bis die Tiere entfernt worden sind.

Punktuelle Bekämpfung zur Gefahrenabwehr

Auch wenn von den Raupen kurz nach dem Schlüpfen noch keine Gefahr ausgeht, bekämpft der Straßen.NRW dort, wo im vergangenen Jahr ein Befall mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners aufgetreten ist und wo Menschen in Kontakt mit den Raupen kommen könnten, punktuell die Larven, um eine Ausbreitung zu vermeiden. Dies geschieht ausschließlich zur Gefahrenabwehr. Die betroffenen Bäume werden mit einem Mittel, dessen Wirkstoff (Bacillus thuringiensis) von den Raupen über die Nahrung aufgenommen wird, besprüht. Für Menschen, Tiere oder Pflanzen ist dieses Mittel unschädlich.

Pressekontakt: Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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