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Pressemitteilung vom 11.09.2019

B288: Rheinbrücke in Krefeld für LKW ab 7,5 Tonnen gesperrt

Krefeld/Mönchengladbach (straßen.nrw). Die Rheinbrücke im Zuge der B288 bei Krefeld-Uerdingen wird ab Freitag (13.9.) 17 Uhr wegen Sanierungsarbeiten für den LKW-Verkehr ab 7,5 Tonnen gesperrt. Für den PKW-Verkehr ist die Brücke weiterhin befahrbar.
Bei der turnusmäßigen Überprüfung des denkmalgeschützten Bauwerkes haben Ingenieure des Landesbetriebs Straßenbau NRW diese Woche massive, lokal begrenzte Betonabplatzungen an der Unterseite der Betonfahrbahnplatte festgestellt. Hierdurch ist die Tragfähigkeit der Fahrbahnplatte beeinträchtigt. Die festgestellten Schäden sind sanierungsfähig, so dass die Brücke nach der Sanierung voraussichtlich wieder vollumfänglich nutzbar sein wird.

Der Schwerlastverkehr hat in erheblichem Maße zu den jetzt festgestellten Schäden beigetragen. Um die Brücke vor stärkeren Schäden zu schützen und weitere Untersuchungen durchführen zu können, ist die Sperrung der Brücke für den LKW-Verkehr notwendig. Straßen.NRW hat nach Bekanntwerden der Schäden mit der genauen Analyse vor Ort begonnen. Ziel ist es, bis Mitte Oktober ein Sanierungskonzept zu haben. Aussagen über die Dauer der Sperrung können erst mit Abschluss dieser Arbeiten getätigt werden.

Eine Umleitungsstrecke für den Schwerverkehr wird derzeit abgestimmt.

Die Rheinbrücke Krefeld stammt aus dem Jahr 1936. Aufgrund des Alters der Brücke und unabhängig von den aktuellen Schäden hat die Landesregierung den Neubau der Brücke Anfang des Jahres in das Arbeitsprogramm 2019 zur Umsetzung des Bundesfernstraßenbedarfsplans aufgenommen. Nach der Vorstellung des Arbeitsprogramms im Februar im Landtag wurden bereits erste Planungsschritte eingeleitet. Die zuständige Niederlassung von Straßen.NRW in Mönchengladbach wird die Anstrengungen für die Planung der neuen Brücke erhöhen.

Pressekontakt: Bernd A. Löchter / Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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