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Pressemitteilung vom 12.04.2019

Rheinbrücke Leverkusen: Arbeiten in den Einhausungen

Leverkusen/Köln (straßen.nrw). Im Autobahnkreuz Leverkusen-West finden zurzeit Arbeiten in der Altablagerung Dhünnaue statt. In der bisherigen Einhausung südlich der A1 konnten die Arbeiten zum Aushub von belastetem Material gestern (11.4.) abgeschlossen werden. Innerhalb der Einhausung finden in den nächsten Tagen noch Restarbeiten statt, bevor nächste Woche mit dem Abbau begonnen werden kann. Danach wird – wie bereits an anderen Stellen in diesem Bereich - für die Gründungen des neuen Verbindungsbauwerks zwischen der A1 aus Köln kommend und der A59 gebohrt. Bei den Gründungen für das neue Bauwerk handelt es sich um zwischen 20 und 30 Meter tiefe Pfahlgründungen bis in den gewachsenen Boden. Das alte Bauwerk an dieser Stelle war im Herbst letzten Jahres abgebrochen worden.

Weiterhin hat diese Woche der Aufbau einer weiteren Einhausung begonnen. Diese bislang dritte Einhausung befindet sich neben der A59 in Richtung Rhein. Hier wird nach dem Eingriff das Widerlager für das neue Verbindungsbauwerk von der A1 kommend in Richtung Leverkusen entstehen. Das alte Bauwerk an dieser Stelle war im Sommer 2018 abgerissen worden.

Nach der Fertigstellung der Einhausung Ende April wird für voraussichtlich drei Wochen belastetes Material der Altablagerung Dhünnaue ausgehoben. Die Einhausung grenzt dabei die offengelegten Abschnitte von der Umwelt ab. Innen wird die Luft abgesaugt und in einer mehrstufigen Reinigungsanlage gefiltert. So wird verhindert, dass eventuell belastete Stäube oder Gase nach außen gelangen können. Das ausgehobene Material mit den gewohnt hohen Sicherheitsvorkehrungen entsorgt.

Diese Arbeiten haben zunächst keinen Einfluss auf das Verkehrsgeschehen der A1 und der A59.

Pressekontakt: Timo Stoppacher, Telefon 0221-8397-301; Bernd Löchter, Telefon 0209-3808-333

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