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Pressemitteilung vom 10.07.2019

Lossprechungsfeier: 97 Straßenwärter erhalten ihre Abschlusszeugnisse

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Nach bestandener Prüfung erhielten heute (10.7.) insgesamt 97 Auszubildende aus ganz Nordrhein-Westfalen, die bei Straßen.NRW, bei Kreisen oder Kommunen den Beruf des Straßenwärters erlernt haben, ihre Zeugnisse. Straßen.NRW-Direktor, Dr. Sascha Kaiser, gratulierte dem Jahrgang 2019 und überreichte auf der Lossprechungsfeier im Gelsenkirchener „stadt.bau.raum“ die Abschlusszeugnisse.

Insgesamt waren 111 Kandidaten zur Prüfung angetreten. 52 absolvierten ihre Ausbildung bei Straßen.NRW, 59 lernten bei Gemeinden, Kreisen und Städten. Die Note „sehr gut“ vergab der Prüfungsausschuss dreimal, 26 Prüflinge schnitten mit „gut“ ab, 47 Mal gab es „befriedigend“, 21 Mal „ausreichend“. 13 Prüflinge bestanden die Prüfung nicht, ein weiterer war am Tag der praktischen Prüfung erkrankt und kann diesen Prüfungsteil im Winter nachholen.

Der Jahrgangsbeste kommt aus der Gemeinde Reichshof, ihm folgen Kollegen aus dem Landesbetrieb Straßenbau NRW (Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift und Regionalniederlassung Südwestfalen). Dies sind die drei besten Straßenwärter der diesjährigen Prüfung:

  • Luca Eschmann (Gemeinde Reichshof; 93,6 von 100 Punkten)
  • Lennart Voege (Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift, Straßenmeisterei Winterberg; 93,1 von 100 Punkten)
  • Sven Wied (Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen, Straßenmeisterei Kreuztal; 92,0 von 100 Punkten)

Die Ausbildung zum Straßenwärter dauert drei Jahre. Straßen.NRW ist die nach dem Berufsbildungsgesetz zuständige Stelle für den Ausbildungsberuf des Straßenwärters und der Straßenwärterin und zudem für die Besetzung der Prüfungsausschüsse verantwortlich.

Im Einsatz für die Verkehrssicherheit

Bei den vielfältigen Aufgaben der Straßenwärter und Straßenwärterinnen steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund. Sie räumen Hindernisse von den Straßen, befreien Fahrbahnen von Schnee und Eis, reparieren Schutzplanken nach Unfällen, beseitigen Schlaglöcher, warten verkehrstechnische Anlagen, reinigen Straßenentwässerungen, mähen Gras und sichern Baustellen. Die Straßenwärter sichern die Mobilität der Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger und müssen dabei immer auf die eigene Sicherheit bedacht sein; denn die Arbeit im Verkehrsraum ist nicht ungefährlich.

Im Rahmen der Lossprechungsfeier erhielten zudem zwölf von insgesamt 13 erfolgreichen Absolventen der Meisterprüfung ihre Meisterbriefe. Ein Absolvent konnte an der Feier nicht teilnehmen.

Pressekontakt: Susanne Schlenga/Stephan Lamprecht, Telefon 0209-3808-333

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