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Pressemitteilung vom 20.05.2019

A42: Brücke „Bahnhof Grünstraße“ bei Duisburg bekommt einen „Hosenträger“

Duisburg/Bochum (straßen.nrw). Die A42-Brücke „Bahnhof Grünstraße“ bei Duisburg kann vollständig saniert werden und wird dem Verkehr nach Abschluss der Arbeiten wieder ohne Einschränkungen auf den Fahrspuren zur Verfügung stehen. Das ist das erfolgreiche Ergebnis monatelanger Planungen durch die Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr. Allerdings werden die Bauarbeiten noch bis Sommer 2020 dauern.

Die größte Herausforderung bei der Sanierung der Brücke „Bahnhof Grünstraße“ sind die sogenannten „Lager“, also die Teile, auf denen die markanten Stahlbögen und die Fahrbahn aufliegen. Ursprünglich war der Landesbetrieb davon ausgegangen, diese Lager eins zu eins ersetzen zu können. Die Konstruktion der Brücke und die geltenden Sicherheitsnormen lassen das allerdings nicht zu.

„Wir brauchen mittlerweile größere und schwerere Lager“, erklärt Lars Batzer, Projektleiter für den Brückenbau. „Entsprechend riesig müssten die Schrauben und Anker sein, die wir dabei verwenden.“ Die letzten Monate haben Batzer und seine Kollegen damit verbracht, die Sanierung so umzuplanen, dass dabei nicht die Brücke und ihre Unterbauten aufwändig umgebaut werden müssen. Stattdessen bekommt die Brücke jetzt einen „Hosenträger“, eine Stahlkonstruktion, welche das Bauwerk an den nötigen Stellen verstärkt. Außerdem wird die Belastung der Brücke neu verteilt.

„Die Planungen haben wir jetzt erfolgreich abgeschlossen“, sagt Batzer. Die neuen Lager, Schrauben und Anker werden im Juni 2019 geliefert. Danach müssen aber erst die alten Lager abgebaut werden. Das wird auf der nördlichen Fahrbahnseite bis Ende 2019 dauern. Im Anschluss kommt die südliche Fahrbahn dran. Im Sommer 2020 soll die Sanierung der Brücke endgültig abgeschlossen sein.

Die weiteren Sanierungsarbeiten rund um das Kreuz werden von der Umplanung nur gering beeinflusst. Allerdings verzögert sich im Umkreis der Brücke entsprechend die Freigabe der A42-Fahrbahn auf sechs Fahrstreifen.

Pressekontakt: Anton Kurenbach, Telefon 0234-9552-406

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