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Pressemitteilung vom 07.10.2016

A565-Rheinbrücke Bonn-Nord: Schwertransporte dürfen nicht mehr passieren

Bonn (straßen.nrw). So genannte genehmigungspflichtige Schwertransporte dürfen ab sofort nicht mehr über die Rheinbrücke Bonn-Nord im Verlauf der A565 fahren. Wenn also Fahrzeuge, die schwerer als 44 Tonnen sind, künftig bei den zuständigen Behörden den fälligen Antrag stellen, werden sie eine Absage bekommen. Die Speditionsverbände und weitere Dachorganisationen wurden bereits von Straßen.NRW darüber informiert. Der Grund: Aktuelle Nachrechnungen haben statische Defizite ergeben. Fahrzeuge bis zu einem Gewicht von 44 Tonnen können jedoch weiterhin über die Brücke fahren.

Das ist auch das Ziel des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen: Bis der Neubau der Brücke angegangen werden kann, soll sie inklusive ihrer angrenzenden "Vorlandbrücken" soweit verstärkt werden, dass zumindest weiterhin Lkw passieren können. Angestrebt wird, dass vielleicht auch wieder der Schwerverkehr die Brücke nutzen kann. Für diese Verstärkungsmaßnahmen laufen aktuell die Planungen.

Da auch die Brücken "Tausendfüßler" und "Villemombler Straße" im Verlauf der A565 für die "genehmigungspflichtigen Schwertransporte" gesperrt sind, müssen die betroffenen Fahrzeuge über die Rheinquerungen im Verlauf der A46 (Fleher Brücke), der A44 (Flughafenbrücke) und der A4 (Rodenkirchener Brücke) ausweichen.

Rheinbrücke Bonn-Nord

Die Brücke besteht aus drei Einzelbauwerken, den links- und rechtsrheinischen Vorlandbrücken sowie der eigentlichen Rheinbrücke. Diese stammt aus dem Jahr 1968 und ist eine Stahlbrücke. Allein die Brücke ist 520 Meter lang, mit den "Vorlandbrücken" kommen noch einmal 770 Meter hinzu. Bei der letzten Zählung wurden mehr als 100.000 Fahrzeuge pro Tag registriert, darunter rund sechs Prozent Lkw.

Pressekontakt: Bernd A. Löchter, Telefon 0209-380833

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