Coronavirus: Auswirkungen bei Straßen.NRW

Das neuartige Coranavirus (Covid-19) hat Deutschland erreicht – mit teils weitreichenden Folgen für das öffentliche Leben und die Wirtschaft. Auf dieser Seite erfahren Sie alles über die Auswirkungen des Coronavirus auf die Arbeit von Straßen.NRW.

26.03.2020

Straßen.NRW: Vorauszahlungen für Baufirmen

Um die Liquidität der Baufirmen zu sichern, plant Straßen.NRW jetzt auch, Vorauszahlungen auf noch nicht erbrachte Leistungen zu zahlen. „Ziel ist es, den Firmen Sicherheit zu geben und verlässlich miteinander umzugehen“, erläuterte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek das Vorgehen und orientiert sich damit an einem Rundschreiben des Bundesverkehrsministeriums aus dieser Woche. Vorauszahlungen sind gegen Bürgschaft möglich, sofern ein vertraglich vereinbartes Leistungssoll größer ist als die vorauszuzahlende Summe.

„Noch ist es nicht zu größeren Problemen auf unseren Baustellen gekommen, und wir würden natürlich gerne die verkehrsärmere Zeit nutzen, soviel zu schaffen wie möglich“, so Sauerwein-Braksiek. Dazu gehöre auch, bei den sonst strengen Terminvorgaben angepasst zu reagieren, auf Vertragsstrafen zu verzichten, wenn Verzögerungen offensichtlich aus Gründen der Corona-Krise passieren, und auf den Baustellen ein partnerschaftliches Risikomanagement zu betreiben.

„Wir haben natürlich nach wie vor ein Interesse daran, unsere großen Aufgaben auf den Straßen zu bewältigen, und die Firmen wünschen sich ein hohes Maß an Freiräumen, auch für einen flexiblen Umgang mit den Nachunternehmern, damit die Projekte nicht ins Stocken geraten“, sagt die Straßen.NRW-Chefin. Sie sicherte zu, dass weiterhin Baumaßnahmen ausgeschrieben und Aufträge vergeben würden. Die Regelung gilt bei Straßen.NRW für Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen.

23.03.2020

Straßenwärter werben in den Sozialen Medien für #wirbleibenzuhause-Aktion

Die Botschaft ist bekannt, aber sie ist nach wie vor wichtig und aktuell: Bleiben Sie zu Hause. Halten Sie Abstand. So schützen Sie sich selbst und Ihre Mitmenschen. DANKE!

Quelle: Straßen.NRW

19.03.2020

Straßen.NRW: Kein Baustopp – Geschäft soll weiterlaufen

Auf den Straßen von NRW wird es in den kommenden Tagen keinen Baustopp geben. Das betonte jetzt Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW: „Derzeit laufen noch alle unsere Baustellen, und das soll auch so bleiben“, so Sauerwein-Braksiek. „Die Firmen haben uns zwar einige Personalausfälle gemeldet, aber bislang ist keine Baustelle grundsätzlich in Gefahr. Und auch bei Straßen.NRW sind die Strukturen arbeitsfähig.“ In Österreich hat die für Autobahn zuständige Asfinag alle Baustellen eingestellt.

„Im Gegenteil: Das Wetter ist optimal für Bauarbeiten, der Verkehr hat nachweislich durch die geringere Mobilität der Menschen um 20 Prozent abgenommen. Sperrungen auf hochbelasteten Strecken könnten gerade jetzt einfacher durchgeführt werden“, sagte die Straßen.NRW-Direktorin. Auf Baustellen könne zudem sehr gut der erforderlich Abstand zwischen den arbeitenden Menschen eingehalten werden, Arbeitskolonnen könnten verkleinert werden und die Schichten mit einem festen Personenkreis zusammengestellt werden, um die Ansteckungsgefahr auszuschließen.

In einer Telekonferenz mit Vertretern der Bauwirtschaft hat Straßen.NRW vereinbart, weitere Baumaßnahmen auszuschreiben. „Die nordrheinwestfälische Bauwirtschaft hat ihre derzeitige Leistungsfähigkeit zugesichert “, erläuterte Elfriede Sauerwein-Braksiek die Situation. Straßen.NRW wird alles daran setzen, die Liquidität der Vertragspartner sicherzustellen. „Wir wollen der Bauwirtschaft und auch den Zwischenhändlern die Botschaft übermitteln, dass wir alles tun, damit das Baugeschäft weiterläuft.“ Zwischen Straßen.NRW und der Bauwirtschaft wurde vereinbart, sich in den nächsten Wochen regelmäßig auszutauschen, um schnell auf Herausforderungen reagieren zu können.