TH Köln und Straßen.NRW vertiefen Kooperation im Bereich Digitale Bauwirtschaft

Gelsenkirchen/Köln (straßen.nrw). TH Köln und Straßen.NRW unterzeichneten am Mittwoch, 18.11. eine Kooperationsvereinbarung für den Ausbau der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Digitalisierung in der Bauwirtschaft. Durch die engere Zusammenarbeit in der Lehre, bei gemeinsamen Netzwerkaktivitäten und in der Personalgewinnung und –entwicklung soll der Technologie- und Wissenstransfer in der Region vorangetrieben werden.

Vertragsunterzeichner für die TH Köln waren der Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Becker sowie Prof. Dr. Markus Nöldgen, Prodekan der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik, für Straßen.NRW unterzeichnete Regionalleiter Christoph Jansen.

„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit dieser forschungsstarken Hochschule. Eine enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen ist uns insbesondere bei der Digitalisierung sehr wichtig und unterstützt unser Innovationstempo in diesem Feld“, sagt Dr. Sascha Kaiser, Direktor von Straßen.NRW.

Wie diese Verzahnung Innovationen ganz konkret beschleunigt, beweist der Erfolg der gemeinsamen Arbeiten, beispielsweise an dem Thema Building Information Modeling – kurz BIM, einer innovativen digitalen Methode zur vernetzten Modellierung und Visualisierung in der Bauplanung, –ausführung und -bewirtschaftung aller Bauwerksdaten. Der Vorteil: relevante Informationen aller Projektbeteiligten werden zentral in einer Software erfasst und ausgewertet. Dadurch werden Planungsschritte und Auswirkungen von Veränderungen transparent und für alle sichtbar, das spart Zeit und Kosten. Auf dem Lehrgebiet des Konstruktiven Ingenieurbaus befasst sich Prof. Dr. Nöldgen an der TH Köln seit Jahren intensiv mit BIM. Straßen.NRW plant Straßen- und Brückenbauprojekte bereits mit BIM und strebt damit eine bundesweite Vorreiterrolle im Bereich des öffentlichen Bauens an. In 2021 sollen erste Projekte unter der wissenschaftlichen Begleitung der TH Köln erstmals komplett digital geplant werden.

„Gerade bei der Optimierung neuer Methoden wie BIM ist die Kooperation mit Forschungspartnern wichtig. Technische Lösungen werden bei uns erprobt, die Ergebnisse fließen an die Hochschule zurück. Wir profitieren von den neuesten Entwicklungen und Verbesserungen. In der Lehre sammeln die Studierenden wertvolle Praxiserfahrungen bei uns und wir profitieren von ihrem Engagement in unseren Projekten oder mit der Behandlung unserer Fragestellungen in Abschlussarbeiten. Wir freuen uns auch immer, wenn wir engagierte Absolventinnen und Absolventen als Mitarbeitende gewinnen können“, fasst Christoph Jansen den Mehrwert der Kooperation zusammen.

Pressekontakt: Susanne Schlenga; Jochen Müller, Telefon 0209-3808-333

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