Straßen.NRW: Verkehrsministerin Ina Brandes trifft Nachwuchs-Ingenieure in „Tempo-Woche“

Vom 14. bis 18. März ist „Tempo-Woche“: Alle öffentlichen Termine von Verkehrsministerin Ina Brandes stehen ganz im Zeichen der Planungsbeschleunigung von Verkehrsinfrastruktur. Dazu gehört auch ein Besuch beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, der Bundes- und Landesstraßen aber auch Radwege und Brückenbauwerke in NRW plant, baut und unterhält. Am Standort der Regionalniederlassung Südwestfalen in Netphen hatten Nachwuchs-Ingenieure und -Planer von Straßen.NRW am Dienstag (15.3.) die Gelegenheit, ihre Sicht auf den Fachkräftemangel in Südwestfalen sowie über die Folgen für Straßenbauprojekte und die Attraktivität des Ingenieurberufs mit der Ministerin auszutauschen.

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Für schnelleres Planen, Genehmigen und Bauen brauchen wir einfach mehr Fachkräfte. Nur so können wir den Trend der Vergangenheit umkehren und unsere Brücken und Straßen besser in Schuss halten. Wir müssen schon Schülerinnen und Schüler stärker für Naturwissenschaft und Technik begeistern, damit sich mehr junge Menschen für ein Studium des Bauingenieurwesens entscheiden. Natürlich soll dann das Studium möglichst praxisnah gestaltet werden und mehr Raum für Spezialisierungen haben. Duale Studiengänge sind hier der richtige Weg. In Zukunft müssen wir mehr Menschen die Perspektive eines Ingenieurstudiums geben, um sie für das Planen und Bauen von Verkehrsinfrastruktur zu gewinnen. Generell geht es darum, Planungs- und Genehmigungsverfahren weiter zu vereinfachen, um Bauingenieuren ihre tägliche Arbeit zu erleichtern – das gelingt, indem wir noch viel stärker die Chancen der Digitalisierung nutzen.“

Im Gespräch mit der Ministerin standen für die Nachwuchskräfte vor allem die Vorteile eines dualen Studiums bei Straßen.NRW im Fokus: „Im Bauingenieurwesen gibt es eine große Vielfalt an interessanten Aufgabenbereichen. Sowohl theoretisch als auch praktisch – und diese Vielfalt findet sich auch im Berufsleben wieder“, so der Tenor. „Für mich ist dieser Berufsweg so attraktiv, weil er zukunftsorientiert ist und eine große Nachfrage vorhanden ist. Außerdem gefällt mir, dass ich schon früh selbst Mitgestalten kann“, ergänzt ein dualer Student im Austausch mit der Ministerin.

Hintergrund zur Tempo-Woche

Vom 14. bis 18. März stehen alle öffentlichen Termine von Verkehrsministerin Ina Brandes im Zeichen der Planungsbeschleunigung von Verkehrsinfrastruktur. Den Auftakt zur „Tempo-Woche“ bildete das „Expertengespräch Fachkräfteoffensive Bauingenieurwesen“ am 14. März. Ziel der Landesregierung ist es, dass Straßen und Brücken schneller geplant, genehmigt und gebaut werden. Hierzu hat das Landeskabinett am 14. März ebenfalls eine Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht, um die Sanierung und den Ersatzneubau von Verkehrsinfrastruktur nachhaltig und systematisch zu beschleunigen. Darüber hinaus informiert sich die Verkehrsministerin in der „Tempo-Woche“ bei mehreren Vor-Ort-Terminen darüber, wie in Nordrhein-Westfalen in Vorzeige-Projekten bereits schneller genehmigt, geplant und gebaut wird: Dazu gehören zum Beispiel Verkehrsfreigaben von Brückenbauwerken in der Eifel, wo es nach dem Hochwasser in Rekordzeit gelungen ist, mit Fertigbauteilen Expressbrücken zu bauen.

Zur Beschleunigung wird Verkehrsministerin Ina Brandes ebenfalls mit dem Verband Beratender Ingenieure (VBI) sprechen und im Rahmen einer Bundesvorstandssitzung das 10-Punkte-Programm der Landesregierung zum schnelleren Genehmigen, Planen und Bauen vorstellen und diskutieren.

Des Weiteren lädt die Ministerin für Freitag, 18. März, zur letzten Sitzung der Taskforce, die direkt im Nachgang der Unwetterkatastrophe im Juli 2021 vom Ministerium für Verkehr zur Beschleunigung und Koordination des Wiederaufbaus der Verkehrsinfrastruktur eingerichtet worden ist. Hier wird die Taskforce ein Fazit ihrer sehr erfolgreichen Arbeit der vergangenen Monate ziehen und Wege zur Verstetigung der positiven Effekte aufzeigen. Teilnehmer der Taskforce sind unter anderem der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, die Autobahn GmbH, die Deutsche Bahn, der Städte- und Gemeindebund, Landkreistag, Städtetag, Aufgabenträger VRR, NWL und NVR sowie Verbände der Bauindustrie.

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Wir zeigen mit unserer Tempo-Woche, wie schnelles Genehmigen, Planen und Bauen von Verkehrsinfrastruktur funktionieren kann. Niemals zuvor war es wichtiger, dass wir schneller werden bei Sanierung und Ersatzbau von Brücken und Straßen! Gute Mobilität ist ein Wirtschaftsfaktor und garantiert den Menschen Wohlstand und soziale Sicherheit.“

Pressekontakt: Isabell Strietholt, Telefon 0209-3808-333; Julia Ollertz, Telefon 0271-3372-212

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