Straßen.NRW: Schon ein Drittel hat einen Abbiegeassistenten

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Mehr als 100 LKW bei Straßen.NRW sind bereits mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet worden. 300 sollen es insgesamt werden. „Damit ist Straßen.NRW früh dran. Die Vorgaben der EU schreiben erst für 2022 so ein System vor“, sagt Dr. Sascha Kaiser, Direktor von Straßen.NRW. Der Landesbetrieb ist einer der Sicherheitspartner des Bundesministeriums für Verkehr bei der Aktion „Allianz für Sicherheit“. 2.300 Euro kostet der Einbau eines Abbiegeassistenten, finanziert aus Bundesmitteln.

Das Warnsystem weist den Straßenwärter am Steuer auf Radfahrer und Fußgänger hin, die sich im „Toten Winkel“ des Fahrzeugs befinden. Ziele sind weniger Abbiegeunfälle und damit mehr Verkehrssicherheit. Das System wird aktiviert, sobald der Fahrer den Blinker rechts setzt oder das Lenkrad um mehr als zehn Grad nach rechts einschlägt. Dies geschieht allerdings nur dann, wenn der Lkw steht oder langsamer als 30 Stundenkilometer fährt. Ein in der Fahrerkabine installierter Monitor zeigt den „Toten Winkel“ sowie den gesamten Bereich neben dem Fahrzeug. Werden Fußgänger oder Radfahrer von den Sensoren erfasst, warnt den Fahrer zusätzlich ein akustisches Signal.

Pressekontakt: Bernd A. Löchter, Telefon 0209-3808-333

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