Straßen.NRW: Gemeinsam für den Radverkehr in Meschede und Warstein

Warstein/Meschede (straßen.nrw). Gut ausgebaute und vernetze Radwege, sicher und komfortabel zu befahren – das wünschen sich viele Städte und Gemeinden, um eine verkehrliche Veränderung stetig voranzubringen. Synergien nutzen, um schnell und unbürokratisch ans Ziel zu kommen, wollen auch die Städte Warstein und Meschede. Gemeinsam mit der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift sowie dem Hochsauerlandkreis möchten sie ein möglichst geschlossenes Radverkehrsnetz zwischen Meschede, Hirschberg und Warstein herstellen.

Um diesem Ziel näher zu kommen, haben alle Beteiligten ein Konzept für eine fahrradfreundliche Region entwickelt, dass den Ausbau des Radverkehrsnetzes in der Region voranbringen soll. Und zwar zum einen entlang der Bundesstraße B 55 zwischen Meschede und Warstein. Zum anderen straßenbegleitend an der Landesstraße L 856 bis Warstein-Hirschberg. Entlang der Landesstraße unterstützt Straßen NRW den geplanten Bürgerradweg und die Radweg Hirschberg Meschede gemeinnützige GmbH. Träger der GmbH ist die Bürgerstiftung Meschede und der Vereinsring Hirschberg. Der geplante Bürgerradweg soll von Hirschberg bis zum Stimm Stamm führen. Die Finanzierung erfolgt über das Modellprojekt Bürgerradwege.

Vom Stimm Stamm aus Richtung Meschede soll der Radweg an der B55 möglichst parallel zur vorhandenen Straße geführt werden. Derzeit ist man aktiv auf Liniensuche. Und damit stehen die Planer von Straßen.NRW erst am Anfang. Denn zunächst müssen die naturschutzrechtlichen Belange unter die Lupe genommen, alles mit den Behörden abgestimmt sowie Grunderwerb getätigt werden, um das Baurecht zu erlangen. „Wir haben das Ziel, möglichst einfache Lösungen zu finden, um das Radverkehrsnetz sinnvoll zu erweitern und die vorhandenen Lücken zu schließen“, erklärt Monika Evers, Radverkehrsbeauftragte von der Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift. An der B55 könnte zudem mit einem Neubau ein Lückenschluss ergänzt werden, der den Mitnahmeparkplatz an der Abzweigung von Meschede nach Meschede-Eversberg mit dem Radweg K45/B55 verbindet.

Und damit kommen die Projektpartner für eine fahrradfreundliche Region ins Boot. Damit das Radwegenetz sich schließen kann und die Bürger*innen auch die Alternative haben, sich mit dem Fahrrad zwischen den Städten zu bewegen, können vorhandene Wege für den Zweck eines Radweges ertüchtigt werden. Möglich wäre das zwischen der Warsteiner Brauerei und dem Lörmecketurm. Ein parallel der B55 geführter Weg wäre dort ausbaufähig. Zudem könnte ein ebenfalls vorhandener Weg zwischen dem Lörmecke- und dem Funkturm als Radweg ausgebaut werde. Alles in allem ein umfassendes und übergreifendes Konzept, das heimische Radfahrer genauso nutzen werden wie Touristen des Sauerlandes.

Pressekontakt: Christiane Knippschild, Telefon 0291-298-129

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