Straßen.NRW erfüllt Weihnachtswünsche für Kita-Kinder in Hagen

Hagen (straßen.nrw). Ein großes Rennauto, ein neuer Puppenwagen oder glitzernde Bastelsachen – mit den bunten Geschenken, die der Straßen.NRW-Weihnachtsmann in Hagen verteilt, erfüllen sich fast einhundert solcher Weihnachtswünsche von Kindern. Insgesamt 93 Wunschzettel hatten die Kinder in der städtischen Kita Droste-Hülshoff Straße in Eckesey und in der Kindertagesstätte Tigerente zuvor geschrieben. Die Wahl der jährlichen Wunschbaum-Aktion der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen fiel auf diese beiden Einrichtungen, da sie durch das Hochwasser im Juli stark beschädigt wurden.

„Die Wunschzettel waren so schnell wie noch nie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vergriffen“, freuen sich die Organisatorinnen Andrea Hecken und Jennifer Szymanski. „In der ohnehin schwierigen Pandemie kam nun noch die Zerstörungen durch das Hochwasser dazu. Indem wir die Weihnachtswünsche der Kinder erfüllen, können wir zumindest eine kleine Freude und Ablenkung verschaffen.“ Die aktuelle Situation zeigt sich auch auf den Wunschzetteln. So wünschten sich viele Kinder lieber neue Dinge oder Spielzeug für die Kita statt für sich selbst, da das Hochwasser in den Einrichtungen viel davon beschädigt hat. Darum hat der Landesbetrieb noch kleine Zusatzpäckchen vorbereitet, so dass jedes Kind ein eigenes Geschenk mit nach Hause nehmen kann.

Damit im Gepäck konnte der Straßen.NRW-Weihnachtsmann direkt für strahlende Kinderaugen im Ersatzquartier der Kita Droste-Hülshoff-Straße sorgen. Der Hochwasserschaden ist in dem Gebäude so groß, dass die 48 Kinder noch bis zum nächsten Jahr in anderen Kindergärten unterkommen müssen. „Aktuell ist es eine herausfordernde Zeit“, sagt Gundula Tölle-Preuß, die Leiterin der Kita Eckesey. „Umso schöner, dass der Besuch und natürlich die Geschenke für die Kinder eine willkommene Abwechslung sind und gleichzeitig etwas Trost spenden.“

Auch die Kinder der Elterninitiative Kita Tigerente jubelten vom Balkon, während der Weihnachtsmann die Geschenke im Hof stapelt. Hier haben 45 Kinder durch das Hochwasser einen Großteil ihrer Rückzugsmöglichkeiten verloren, eine ganze Etage ist durch die Überflutung unbewohnbar. „Es wird gewiss noch lange dauern, bis die Kita wieder so aussieht wie vor dem Hochwasser. Und es wird noch sehr viel Arbeit nötig sein“, sagt Nadine Bezia von der Kita Tigerente, „darum freuen wir uns über die Unterstützung, doch vor allem für die Kinder ist der Besuch ein besonderes Erlebnis.“

Pressekontakt: Julia Ollertz, Telefon 0271-3372-212

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