Straßen.NRW: Auszubildende zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik im Land und Bund unter den Besten

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassungen Niederrhein und Ruhr dürfen stolz sein: In Bochum hat Daniel Kronenberger (31) seine Ausbildung zur „Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik“ als Landesbester beendet, in Mönchengladbach schaffte es Valerie Stanikowski (28) sogar, neben der Auszeichnung zur Landesbesten auch auf Bundesebene zu den Besten zu gehören.

Straßen.NRW-Direktor Dr. Sascha Kaiser und die Leiter der Regionalniederlassung Ruhr, Ahmed Karroum, und der Regionalniederlassung Niederrhein, Ekkehard Deußen, gratulierten den beiden Nachwuchskräften zu ihrem Erfolg. Eine offizielle Ehrung durch die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, die eigentlich für den 13. November geplant war, musste wegen der verschärften Corona-Beschränkungen ausfallen. „Wir möchten die herausragende Leistung von Valerie Stanikowski und Daniel Kronenberger dennoch angemessen würdigen“, sagte Dr. Kaiser bei einem Treffen im kleinen Kreis im Straßen.NRW-Betriebssitz Gelsenkirchen. Der Dank des Straßen.NRW-Direktors geht aber auch an die Kolleginnen und Kollegen der Niederlassungen. „Sie haben als Ausbilder einen Grundstein für diesen Erfolg gelegt.“

Eigentlich hatte Valerie Stanikowski nach dem Abitur ein Studium der Germanistik und Kunstwissenschaft begonnen. Dass sie nun bei Straßen.NRW in der Planungsabteilung zum Beispiel an der Sanierung der B9 zwischen Neuss und Dormagen arbeitet, verdankt sie einem Tipp eines Bekannten. Er hatte ihr von den Aufgaben einer Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik erzählt, die die heute 28jährige nun mit Bravour beherrscht. Mit 95 von 100 Punkten hat Valerie Stanikowski ihre Prüfung absolviert. Aufgabe der Abschlussarbeit: Den landschaftspflegerischen Begleitplan für den Neubau eines Regenrückhaltebeckens erstellen. „Das heißt, ich habe geplant, wie und wo wir den Verlust von Bäumen und Grünland kompensieren“, erklärt Stanikowski. Der Job macht ihr Spaß und „ich fühle mich bei Straßen.NRW sehr wohl“, sieht die 28jährige ihre Zukunft beim Landesbetrieb. Das Studium, das während der Ausbildung zurückstehen musste, will die junge Frau aber dennoch nicht missen. Das geisteswissenschaftliche Studium bleibt Ausgleich zum eher technisch geprägten Berufsalltag.

Auch Daniel Kronenberger hat mit dem Einstieg bei Straßen.NRW „die absolut richtige Wahl getroffen“. Nachdem ein BWL-Studium seine Erwartungen nicht erfüllt hatte, schien die Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik eine sichere Alternative. „Es hörte sich interessant an“, beschreibt Kronenberger einen Grund für seine Berufswahl. Aus „interessant“ ist mehr geworden: „Meine Erwartungen wurden übererfüllt“, sagt der 31jährige. Und der Ehrgeiz des Späteinsteigers war schnell geweckt. Als einer der besten Auszubildenden des Landes schloss Kronenberger ab. 93 von 100 Punkten gab es für seine Abschlussarbeit, die Planung eines Geh- und Radweges am Zeppelindamm in Bochum. Inzwischen arbeitet Daniel Kronenberger im A43-Projektteam.

Straßen.NRW-Direktor Dr. Sascha Kaiser wirbt derweil für die vielfältigen Ausbildungsberufe beim Landesbetrieb. „Wir freuen uns über jeden, der die mobile Zukunft in diesem Land mitgestalten möchte.“

Hintergrund

  • 217 junge Frauen und Männer aus 16 IHK-Bezirken und aus mehr als 200 Ausbildungsbetrieben und Berufskollegs aus ganz NRW haben ihre Abschlussprüfungen mit „sehr gut“ abgeschlossen – sie alle erreichten mindestens 92 von 100 Punkten.
  • Auf Bundesebene gab es 2020 206 Bundesbeste in 203 Ausbildungsberufen. Die 70 Frauen und 136 Männer werden in der Regel in Berlin mit einer Gala geehrt. Wegen der Coronapandemie wurde die Veranstaltung abgesagt. NRW stellt mit 41 Männern und Frauen die meisten Bundesbesten.
  • Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik haben ein vielfältiges Aufgabenspektrum: Sie führen Vermessungsarbeiten durch, erstellen Geländepläne, Entwurfspläne für Straßen, Rad- und Gehwege sowie für Bauwerke. Sie konstruieren und berechnen Straßen- und Verkehrsführungen. Darüber hinaus bereiten sie Ausschreibungen vor, stellen Kostenvoranschläge auf und überwachen und leiten Baumaßnahmen.
  • Straßen.NRW bildet (m/w/d) Straßenwärter, Mechatroniker für Land- und Baumaschinentechnik, Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik, Vermessungstechniker, Geomatiker, Baustoffprüfer sowie Kaufleute für Büromanagement aus. Dazu gibt es die Dualen Studiengänge Bauingenieurwesen, Software- und Systemtechnik sowie Vermessung mit den Ausbildungsberufen Bauzeichner, Fachinformatiker und Vermessungstechniker. Die Beamtenlaufbahn schlagen (m/w/d) Regierungssekretäranwärter, Regierungsinspektoranwärter, Informatikoberinspektoranwärter, Vermessungsoberinspektoranwärter und Regierungsbaureferendare ein.
Pressekontakt: Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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