Landesbetrieb und Stadt unterzeichnen Vereinbarungen zum Ausbau der Kamener Radverkehrsinfrastruktur

Kamen (straßen.nrw). Am Dienstag unterzeichneten Ahmed Karroum, Leiter der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr, und Dr. Uwe Liedtke, 1. Beigeordneter der Stadt Kamen, zwei Verwaltungsvereinbarungen zur Ergänzung des Radwegenetzes zwischen Kamen und Unna. Die Stadt Kamen plant und baut im Auftrag des Landesbetriebs einen Lückenschluss für den Radweg an der L678 (Unnaer Straße / Kamener Straße). Zudem plant die Stadt eine neue Radwegeverbindung an der L663 (Dortmunder Allee / Dortmunder Straße).

Die neue Radwegeverbindung entlang der L678 entsteht ab der Kreuzung An der Stadtgrenze / Colonie in Unna und führt in Richtung Norden bis zum Bestandsradweg an der Kreuzung Kamen-Karree / Schattweg in Kamen. Die etwa 300 Meter lange Strecke ist ein kurzer, aber sehr wichtiger Teil für eine sichere, durchgehende Radverkehrsverbindung zwischen den beiden Städten. In Unna schließt der geplante Streckenabschnitt an den neu erstellten Geh- und Radweg an der L678 (Kamener Straße) an. So entsteht eine durchgängige Radwegeverbindung zwischen Kamen und Unna entlang der L678. Die Kosten für diesen wichtigen Lückenschluss liegen bei insgesamt etwa 290.000 Euro.

Der künftige Radweg an der L663 (Dortmunder Allee / Dortmunder Straße) soll von der Unnaer Straße in Kamen bis Hallohweg in Unna führen. Die L663 ist eine zentrale und vielbefahrene Achse südlich der Kamener Innenstadt. Der dort geplante Radweg wird an seinem östlichen Ende über das bereits bestehende Radnetz an den Bahnhof Kamen angebunden. Die Kosten für die Planung dieses etwa 2,7 Kilometer langen Abschnitts belaufen sich voraussichtlich auf 135.000 Euro. Gebaut wird der neue Radweg voraussichtlich durch den Kreis Unna. Straßen.NRW und der Kreis bereiten dafür aktuell eine Bauvereinbarung vor. Nach aktuellem Stand der Planung wird der Bau des Radweges im Rahmen der Sanierung der Fahrbahn der L663 (Dortmunder Allee) stattfinden.

“Beide Projekte werden die Radwegeverbindungen von und nach Kamen spürbar optimieren. Vor allem der Radweg an Unnaer und Kamener Straße wird für zusätzliche Sicherheit sorgen. Entsprechend gern übernehmen wir für beide Maßnahmen die Planung und für den Radweg an Unnaer und Kamener Straße den Bau“, sagt Dr. Uwe Liedtke, 1. Beigeordneter der Stadt Kamen. Bürgermeisterin Elke Kappen stellt die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Behörden heraus: „Dies ermöglicht eine zügige Umsetzung der Maßnahmen.“

Maximilian Schmittem, Radverkehrsbeauftragter in der Regionalniederlassung Ruhr, betont: „Für Straßen.NRW ist die Nahmobilität ein wichtiger Teil des täglichen Geschäfts, daher ist es sehr erfreulich, dass die Akzeptanz für Radwegeprojekte so hoch ist. Der Landesbetrieb ist bestrebt, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden weitere Radverkehrsanlagen herzustellen, damit sichere Wegeverbindungen entstehen und die bestehende Radverkehrsinfrastruktur sinnvoll verknüpft wird."

„Die Kosten für die Planung und den Bau der Lückenschlüsse werden durch den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen getragen. Der Stadt Kamen entstehen keine Kosten“, erklärte Ahmed Karroum, Leiter der Regionalniederlassung Ruhr von Straßen.NRW.

Gemeinsame Presseerklärung von Straßen.NRW und der Stadt Kamen

Pressekontakt: Peter Büttner (Stadt Kamen), Telefon 02307-148-2103; Nadia Leihs (Straßen.NRW), Telefon 0234-9552-167

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