L851 wieder freigegeben: Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auch dank durchgehender Radwegeverbindung

Drensteinfurt/Sendenhorst (straßen.nrw). „Freie Fahrt“ heißt es wieder auf der L851 zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst. Über die Freigabe des zweiten und finalen Streckenabschnittes der Landesstraße freuten sich am Montag (8. November) der Staatssekretär im Ministerium für Verkehr Dr. Hendrik Schulte, die technische Direktorin von Straßen.NRW Dr. Petra Beckefeld sowie die Bürgermeisterin von Sendenhorst Katrin Reuscher und der Bürgermeister von Drensteinfurt Carsten Grawunder. Mit der Neugestaltung der Straße legte Straßen.NRW auf rund 2,4 Kilometern zudem einen separaten Radweg an, so dass es nun eine lückenlose Verbindung zwischen den beiden Städten gibt. Der Ausbau der L851, der bereits im ersten Bauabschnitt zwischen 2017 und 2018 erfolgt ist, dient auch der Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrer.

„Gute Verkehrspolitik ist der beste Klimaschutz. Im Schulterschluss mit den Kommunen schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass mehr Menschen aufs Rad steigen“, so Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. „Das gelingt mit einem gut ausgebauten und modernen Radwegenetz. Darum waren der Ausbau der L851 so wichtig:  Dank der Straßenumgestaltung gibt es fortan einen getrennten Radweg, die Fahrbahn wird breiter und generell wird der Straßenverlauf für alle Verkehrsteilnehmer sicherer.“

Dr. Petra Beckefeld bedankte sich bei den Bürgermeistern für die gute Zusammenarbeit und bei den Anliegerinnen und Anliegern für den konstruktiven Umgang mit den Herausforderungen einer solchen Baumaßnahme: „Es hat im Vorhinein verschiedenste Gespräche und Termine gegeben, um kommunale und Maßnahmen des Landesbetriebes so aufeinander abzustimmen, dass die Umleitungsstrecken funktionieren. Durch die gute Kooperation mit den Anliegern konnte für den zweiten Bauabschnitt schließlich auch auf das Planfeststellungsverfahren verzichtet werden“. Straßen.NRW hat in der unmittelbaren Umgebung bereits eine neue große Maßnahme im Blick, die mehr Sicherheit und Komfort für alle Verkehrsteilnehmenden verspricht. So soll im kommenden Jahr der Querschnitt der B58 von Drensteinfurt nach Ahlen umgestaltet werden und in diesem Zuge an der Strecke ein baulich getrennter Radweg entstehen.

Hintergrundinformationen zur Baumaßnahme:

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Regionalniederlassung Münsterland, baute vom Ende November 2020 bis Ende Oktober 2021 den zweiten Teilabschnitt der Landes­straße 851 zwischen den Städten Drensteinfurt und Sendenhorst zur Verbesserung der Verkehrssicherheit aus. Zudem entstand entlang der Straße ein 2,50 Meter breiter Radweg.

Bereits in 2017/2018 wurde der erste Bauabschnitt der L851 von Drensteinfurt nach Sendenhorst mit einer Länge von 4,1 Kilometern ausgebaut (Baukosten: 6,4 Millionen Euro). Der gesamte Streckenabschnitt (Bauabschnitt 1 und 2) der L851 zwischen den beiden Knotenpunkten L585 / L851 und L586 / L851 hat eine Länge von 6,5 Kilometern und dient der Anbindung von Sendenhorst, Hoetmar und Everswinkel an die BAB A1 über die Bundesstraße 58 und die Anschlussstelle Ascheberg.

Ein rund 2,4 Kilometer langer Bauabschnitt zwischen der Stadtgrenze Sendenhorst/Drensteinfurt (Ahrenhorster Bach) und dem Knotenpunkt L851/L586 wurde mit einer Fahrbahnbreite von acht Metern komplett ausgebaut. Der gesamte kurvenreiche Streckenverlauf wird durch die neue Straßenführung deutlich sicherer. Entlang der Südseite der L851 entstand ein 2,50 Meter breiter kombinierter Rad- und Gehweg. Dieser wird durch einen 1,75 Meter breiten Trennstreifen von der neuen Fahrbahn abgegrenzt.

Beim Streckenausbau wurde viel Wert auf die Umweltverträglichkeit gelegt: Ausgleichsmaßnahmen fanden bereits im Zuge des ersten Bauabschnittes statt. Ein Teilausgleich wurde im direkten Einzugsbereich der L581 erreicht. Hier wurde bereits 2016 ein intensiv genutzter Acker zu einer artenreichen Mähwiese mit einer Blänke auf einer über 11 Quadratkilometer großen Fläche entwickelt. Eine weitere Maßnahme zur Ergänzung der Kompensation befindet sich östlich von Beckum und ist Teil des bereits 2012 realisierten Ökokontos Liesebachtal. Als anteilige Kompensationsfläche wurden hier 1.000 Quadratmeter intensiv genutzter Acker als Eichen-Hainbuchenwald aufgeforstet.

Bild: (v.l.n.r.:) Drensteinfurts Bürgermeister Carsten Grawunder, Sendenhorsts Bürgermeisterin Katrin Reuscher, Staatssekretär Dr. Hendrik Schulte, die technische Direktorin von Straßen.NRW Dr. Petra Beckefeld und Regionalniederlassungsleiter Manfred Ransmann schnitten begleitet von weiteren Gästen symbolisch das Absperrband für die offizielle Freigabe der Straße durch. Foto: Straßen.NRW.

 

 

Pressekontakt: Nina Wischeloh, Telefon 02541-742-113

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