L792: Sperrung für die Arbeiten an der Bahnunterführung bis Juni

Ennigerloh (straßen.nrw) Straßen.NRW plant den Um- und Ausbau der L792 inklusive eines Radweges zwischen Ennigerloh (Hoest) und der Bahnunterführung und hat hierzu im Januar eine Anliegerversammlung durchgeführt. Als erster Schritt der Gesamtmaßname wird aktuell am bestehenden Bauwerk gearbeitet. Die Breite der Bahnunterführung wird nicht verändert, jedoch werden die vorhanden schmalen Gehwege entfernt. Dadurch können sich zukünftig LKW sicherer begegnen. Fußgänger und Radfahrer unterqueren die Eisenbahnüberführung dann mittels einer Anforderungsampel sicher auf der Fahrbahn, nachdem der fließende Kfz-Verkehr angehalten worden ist. Aus verschiedenen Gründen verzögert sich aktuell der Abschluss der Arbeiten, Straßen.NRW plant, die Baustelle Mitte Juni fertigzustellen und die Straße wieder freigeben zu können.

Ein großes logistisches Problem ist durch die pandemische Situation entstanden. Aufgrund von Krankheitsständen in den bauausführenden Firmen gab es Verschiebungen im Zeitplan. In den Monaten November bis Februar stand zudem sehr viel Oberflächenwasser und Grundwasser in der Baustelle, so dass Arbeiten verschoben werden mussten. Im Rahmen der Tieferlegung wurden verschieden Versorgungsleitungen verlegt. Insbesondere bei den Wasserleitungen kam es zu einigen Verzögerungen durch Wartezeiten, um die Keimfreiheit gewährleisten zu können.

Straßen.NRW hat die Verzögerung genutzt, um in der Zeit der Vollsperrung eine Sanierung der Ennigerloher Straße Richtung Oelde umzusetzen. Diese läuft aktuell noch auf einer Länge von rund 700 Metern vom Ausbauende bis kurz vor die Kreuzung mit der K30. Für die Bahnunterführung stehen nun in den kommenden Wochen noch folgende Arbeiten an: Abstemmen der Kleinbohrpfähle und Herstellen der Kopfbalken (Kappen), Wasserhaltung, Drainage- , Erdbau- und Straßenbauarbeiten, Tiefbau und Steuerungsleitung für die Lichtsignalanlage.

Nach dem Abschluss der Tieferlegung wird die Vollsperrung der Strecke zunächst aufgehoben. Für die Umsetzung der Abschnitte Ost (Siedlung Hoest bis Bahnunterführung) und West (Ennigerloh bis Hoest) der L792 laufen derzeit die Planungen. Für den Abschnitt Ost geht Straßen.NRW davon aus, dass - wenn in Bezug auf die Planungen ein Einvernehmen erzielt werden kann - mit vorbereitenden Arbeiten Ende 2023 und einem Baustart Anfang 2024 zu rechnen ist. Zudem stimmt Straßen.NRW für den Abschnitt West derzeit eine Planungsvereinbarung mit der Stadt Ennigerloh ab, auf deren Basis die Stadt die Planung durchführen wird, der Landesbetrieb übernimmt hierfür die Kosten. Die fertige Planung wird dann an Straßen.NRW übergeben. Von hier aus werden Ausschreibung und Bau koordiniert. Durch dieses Vorgehen rücken die Realsierungen beider Abschnitte in einen zusammenhängenden Zeitkorridor.

Pressekontakt: Nina Wischeloh, Telefon 02541-742-113

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