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L782n: Erster Bauabschnitt der Ortsumgehung Rietberg soll heimische Wirtschaft stärken

Rietberg (straßen.nrw). Gemeinsam schneller zum Ergebnis: Straßen.NRW und die Stadt Rietberg haben vereinbart, dass die Stadt einen Teil der Planung und des Baus der L782n Ortsumgehung Rietberg übernimmt. Konkret geht es um den etwa zwei Kilometer langen Teilbereich der Ortsumgehung Rietberg zwischen Rottwiese und Konrad-Adenauer-Straße.

Die entlang der Konrad-Adenauer-Straße bestehenden Gewerbebetriebe sollen durch diesen ersten Bauabschnitt künftig problemloser angefahren werden können. "Die heimische Wirtschaft zu stärken, gehört zu den wesentlichen Zielen dieser Ortsumgehung. Durch die Vereinbarung erreichen wir derzeit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von Rietberg dieses Ziel am schnellsten und effizientesten", erklärte Straßen.NRW-Direktor Dr. Sascha Kaiser bei der Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung.

Der 1. Bauabschnitt

Die L782n soll als erster Bauabschnitt zwischen den Stadtstraßen Rottwiese und Konrad-Adenauer-Straße geplant und gebaut werden. Die geplante Straße mit einem 3,50 breiten Fahrstreifen je Fahrtrichtung soll westlich des Stadtgebietes verlaufen, mit Anschluss an die alte L782 im Süden als Knotenpunkt mit der Stadtstraße Rottwiese. Im Norden soll die geplante Straße ebenfalls einen Anschluss an die bestehende L782 als Knotenpunkt mit der Konrad-Adenauer-Straße erhalten.

Das Land Nordrhein-Westfalen investiert in diesen ersten Bauabschnitt der L782n circa 5,2 Millionen Euro.

Hintergrund

Die beiden Ortsteile Rietberg und Neuenkirchen der Stadt Rietberg (Kreis Gütersloh) werden vom Durchgangsverkehr der L782 und L867 stark belastet. Eine Ortsumgehung auf gesamter Länge würde die städtebauliche Entwicklung entlang der Ortsdurchfahrtstrecken fördern, ebenso das Zusammenwachsen der beiden Ortsteile. Die Ortsumgehung Rietberg (L782n) als westliche Verbindung der L782 ist im Landesstraßenbedarfsplan in der 1. Stufe (vordringlicher Bedarf) enthalten. Im Planungsprogramm zum Landesstraßenbedarfsplan ist die Maßnahme allerdings nur im Schritt 2 berücksichtigt. Deshalb haben Land und Stadt nun vereinbart, dass die Stadt Rietberg den besagten Teilbereich in Eigenregie planen und bauen kann.

Der weitere Planungsabschnitt nach Norden (Ortsumgehung Rietberg-Neuenkirchen) wird vorerst nicht weiter beplant.

Pressekontakt: Sven Johanning, Telefon 0521-1082-130

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