L772: Bohrarbeiten für die neue Flutmuldenbrücke haben begonnen

Bad Oeynhausen (straßen.nrw). Nachdem die Untersuchungen des Kampfmittelräumdienstes zunächst abgeschlossen sind, sind die Bauarbeiten der neuen Flutmuldenbrücke gestartet: Zwei jeweils 75 Tonnen schwere Großbohrer werden bis Mitte Mai 44 Löcher gebohrt haben, die anschließend ausbetoniert und damit die neuen Fundamente der Brücke werden.

Ein Loch wird in 16 Metern Tiefe getrieben, dann wird unmittelbar danach die vormontierte Stahl-Bewehrung darin versenkt und das Loch ausbetoniert. Für ein Bohrloch braucht die Baufirma etwa einen halben Tag, in jedes passt etwa zehn Kubikmeter Beton.

Wenn die Bohrarbeiten bis 13. Mai abgeschlossen sind, wird der Kampfmittelräumdienst am 16. Mai noch einmal auf die Baustelle zurückkehren und den Verdachtsfall, denn sie während des ersten Einsatzes im März gefunden haben, genauer untersuchen.

Mitte Mai beginnt auch die nächste Bauphase: Die alte Flutmuldenbrücke wird dann längs in der Mitte durchgeschnitten. Eine Brückenhälfte wird abgerissen und erneuert. Die andere Hälfte bleibt stehen und garantiert somit, dass der Verkehr der für Bad Oeynhausen wichtigen Nord-Süd-Achse während der insgesamt etwa 18-monatigen Bauzeit durchgehend fließen kann. Die Brücke wird aus Richtung Norden als Einbahnstraße befahrbar bleiben.

Hintergrund

Die neue Flutmuldenbrücke wird 80 Meter lang und 17 Meter breit werden. Damit wird sie 3.5 Meter breiter als die alte, um breitere Geh- und Radwege zu schaffen.
Der Neubau kostet etwa 6,4 Millionen Euro.

Pressekontakt: Sven Johanning, Telefon 0521-1082-130

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