L757: Verler Straße wird ab 25. März zur Einbahnstraße
Gütersloh/Verl (straßen.nrw). In zwei Bauphasen saniert Straßen.NRW die Verler Straße (L757) ab Mittwoch, 25. März. Die Baustelleneinrichtung wird im Laufe des Mittwochs außerhalb des Berufsverkehrs aufgebaut. Während der gesamten, rund einjährigen Bauzeit kann der Verkehr in Richtung Verl fahren, die Verler Straße wird also zur Einbahnstraße. Die Maßnahme beginnt mit dem Abschnitt zwischen der A2-Abfahrt und der Kreuzung Reinhard-Mohn-Straße/Determeyerstraße.
Die anliegenden Firmen an der Reinhard-Mohn-Straße bleiben in der ersten Bauphase auch aus Richtung Verl noch erreichbar. Straßen.NRW hat die Gewerbebetriebe in dem betroffenen Bereich vorab über den Bauablauf und das Verkehrskonzept informiert. Die Zufahrt zur Determeyerstraße wird gesperrt.
Der Verkehr in Richtung Gütersloh wird über die Varenseller Straße (L791), Hauptstraße, Gütersloher Straße/Neuenkirchener Straße und den Stadtring Sundern umgeleitet.
Für die Sanierung des 370 Meter langen ersten Abschnitts, inklusive der Erneuerung von Versorgungsleitungen, sind 4,5 Monate geplant.
Anschließend wird der Abschnitt der Verler Straße zwischen der Kreuzung Reinhard-Mohn-Straße/Determeyerstraße bis zur Kreuzung Thaddäusstraße/Lupinenweg saniert. Für diese rund 900 Meter lange Strecke ist eine Bauzeit von 7,5 Monaten geplant. Es bleibt bei der Einbahnstraßenregelung in Richtung Verl.
Hintergrund
Im Sommer 2024 hatte Straßen.NRW – vorab zum eigentlichen Ausbau – bereits einen rund 500 Meter langen Abschnitt der Verler Straße direkt im Bereich der Autobahn-Anschlussstelle saniert.
Um den Verkehr auf der Landesstraße zu entzerren, wird auf dem nun folgenden, rund 1,3 Kilometer langen Abschnitt zwischen A2-Anschlussstelle und der Thaddäusstraße/Lupinenweg eine weitere Spur errichtet. Diese 2+1-Regelung mit einer wechselseitigen Überholspur soll für Entlastung sorgen. Parallel dazu entsteht ein neuer Geh-/Radweg.
Abgesehen vom Straßenausbau und der Sanierung werden barrierefreie Busbuchten an der Determeyerstraße/Richard-Mohn-Straße gebaut und die jeweiligen Einmündungsbereiche der Knotenpunkte (Reinhard-Mohn-/Determeyerstraße und Thaddäusstraße) angepasst. Außerdem erneuert Straßen.NRW die Ampeln und rüstet sie auf LED um.
Der gesamte Ausbau umfasst einen weiteren Abschnitt bis zur Wiedenbrücker Straße, der sich zurzeit noch in der Planung befindet.
Das Land Nordrhein-Westfalen investiert rund 4 Millionen Euro in diese Maßnahme.