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L755: Maßnahme zur Beseitigung des Bahnübergangs „Eggestraße“ vollständig abgeschlossen

Paderborn (straßen.nrw). Mit Abschluss der Restarbeiten ist die neue Streckenführung nun vollständig in Betrieb. Bereits seit Weihnachten 2025 ist die Strecke unter Einschränkungen für den Verkehr freigegeben. Politische Vertreterinnen und Vertreter aus der Region informierten sich am 29. Mai vor Ort am neuen Überführungsbauwerk der Deutschen Bahn über die erfolgreich abgeschlossene Gemeinschaftsmaßnahme von Straßen.NRW, der Deutschen Bahn und der Stadt Paderborn.

In den vergangenen Wochen wurden die Erdbau- und Rekultivierungsarbeiten abgeschlossen, Schutzplanken montiert, Fahrbahnmarkierungen aufgebracht sowie Kompensations- und landschaftsbauliche Maßnahmen umgesetzt. Damit ist die Maßnahme insgesamt fertiggestellt.

„Das war ein Kraftakt“, sagt Sven Koerner, Leiter der Regionalniederlassung von Straßen.NRW. „Nur durch das reibungslose Zusammenspiel aller Beteiligten ist es gelungen, die Verkehrssicherheit der Landesstraße zu erhöhen und den Verkehrsfluss deutlich zu verbessern und damit einen Mehrwert für alle Verkehrsteilnehmenden zu schaffen“, so Sven Koerner.

Als eine der wichtigsten Hauptverkehrsachsen verbindet die L755 die Paderborner Stadtteile Benhausen und Neuenbeken mit der Kernstadt. Der bisher beschrankte Bahnübergang führte regelmäßig zu Staus, verringerter Verkehrssicherheit und erschwerter Erreichbarkeit der Ortsteile – insbesondere für Rettungsdienste.

Im Rahmen der Gemeinschaftsmaßnahme wurde der Bahnübergang durch eine Unterführung der Landesstraße L755 unter der Bahnstrecke ersetzt. Dadurch erreichen Verkehrsteilnehmende – insbesondere Rettungskräfte – ihre Ziele schneller und ohne Stopps am Bahnübergang. Auch der Linienverkehr profitiert von der beschleunigten Anbindung der Ortsteile. Für Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger wurden entlang der gesamten Ausbaustrecke begleitende Geh- und Radwege sowie eine neue, sichere Querungshilfe geschaffen.

v.l. (vorne): Bernhard Hoppe-Biermeyer, Dr. Carsten Linnemann, Franz Driller, Robert Siemensmeyer und Henrik Egeler; (hinten): Sven Koerner, Richard Mede und Harald Hegers

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