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L712n: Neustart für den Lückenschluss der Ostwestfalenstraße

Bielefeld/Herford (straßen.nrw). Die Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe hat die Arbeiten zum Lückenschluss der Ostwestfalenstraße (L712n) nach der Insolvenz der bisherigen Baufirma neu ausgeschrieben. Bauunternehmen aus dem In- und Ausland können sich in den kommenden Wochen um den Auftrag bewerben. Aufgrund des Umfangs der noch ausstehenden Arbeiten ist eine europaweite Ausschreibung erforderlich. Mit der Vergabe des Bauauftrags und der Fortsetzung der Arbeiten wird im Sommer gerechnet. Dann sollen die Brücke an der Milser Straße sowie das kleinere Brückenbauwerk über den Milser Bach fertiggestellt werden.

Bis zum Baubeginn bleibt die Baustelle gesichert und wird regelmäßig instandgehalten. So wird gewährleistet, dass die Verkehrssicherheit erhalten bleibt und bereits abgeschlossene Arbeiten nicht beschädigt werden. Dazu zählen unter anderem die Entwässerung des Baufeldes sowie notwendige Gehölzrückschnitte. An der Verkehrsführung ändert sich vorerst nichts: Der Verkehr wird weiterhin per Ampelregelung wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt.

Hintergrund:

Im Februar 2025 meldete die beauftragte Baufirma Insolvenz an. Zu diesem Zeitpunkt waren schon einige Arbeiten des 2023 erteilten Bauauftrags erledigt: Eine Behelfsumfahrung wurde errichtet, Baufeldvorbereitungen für das Brückenbauwerk über die Aa getroffen, der Durchlass am Milser Bach und auch die ersten Brückenpfeiler wurden gesetzt.

Da die ausführende Firma im laufenden Baugeschehen Insolvenz angemeldet hat, war die Wiederausschreibung deutlich aufwendiger, eine direkte Beauftragung einer neuen Baufirma aus juristischen Gründen nicht möglich. Es musste zunächst der Ist-Zustand der Baustelle überprüft und dokumentiert werden. Erst auf dieser Basis konnte neu ausgeschrieben werden.

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Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe
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