L614: Zurzeit Tempo 30 im Emmerauentunnel
Lügde (straßen.nrw). Während der letzten Wartung im Emmerauentunnel im Zuge der L614 wurde festgestellt, dass die Löschwasserleitung an mehreren Stellen undicht ist. Bis eine neue Leitung verlegt werden kann, wird die Geschwindigkeit im Tunnel auf 30 km/h reduziert. Diese Kompensationsmaßnahme dient der Verkehrssicherheit.
Die Löschwasserleitung im Emmerauentunnel ist korrodiert. Das sorgt dafür, dass der geforderte Wasserdruck an der Entnahmestelle nicht eingehalten werden kann. Im Brandfall wäre das fatal - ohne ausreichenden Druck kann im Ernstfall nicht gelöscht, nicht gekühlt und nicht geschützt werden. Um die Tunneldurchfahrt dennoch weiterhin gewährleisten zu können, muss eine Kompensationsmaßnahme umgesetzt werden, deshalb wurde die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. Bislang kann die Landesverkehrszentrale NRW (LVZ NRW), die sich u.a. um den Betrieb von Tunneln kümmert, nicht absehen, wie lange die Geschwindigkeitsbegrenzung ausgeschildert bleiben muss.
Zurzeit stimmt sich die LVZ NRW mit einem Fachunternehmen ab, das eine neue Löschwasserleitung verlegen kann. Eine Sanierung der bestehenden Leitung ist nicht möglich.