L581: Umgestaltung der Straße zwischen Hochmoor und Coesfeld startet

Coesfeld (straßen.nrw). Für vier Wochen wird die L581 ab Dienstag (5.10.) zwischen Hochmoor und Coesfeld voll gesperrt sein. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland gestaltet bei der Baumaßnahme den Querschnitt der Straße zwischen Gescher-Hochmoor und Coesfeld-Flamschen auf einer Strecke von rund sechs Kilometern um. „Für uns ist das ein großer Wurf“ berichtete Regionalniederlassungsleiter Manfred Ransmann bei einem Vor-Ort Termin. Durch den neuen Zuschnitt entsteht ein mit Trennsteifen getrennter Radweg, der die Lücke bis nach Hochmoor schließt. Von dort aus gibt es eine Verbindung weiter bis nach Velen.

Auch der Erste Beigeordnete der Stadt Coesfeld Thomas Backes informierte sich am Straßen.NRW Baubüro über die Maßnahme und betonte deren Wichtigkeit. „Die Umgestaltung bringt für die Radfahrer deutlich mehr Sicherheit. Zudem gestaltet Straßen.NRW die Bushaltestellen barrierefrei um. Das ist ein weiterer Gewinn für uns.“

Der Beginn der Baumaßnahme liegt am Kreisverkehr in Hochmoor (hier kreuzen sich die L581 und L608) und endet beim Industriepark Nord Westfalen. Vom Industriepark bis nach Coesfeld wurde bereits im Jahr 2017 eine Querschnittsumgestaltung durchgeführt. Die jetzt gestartete Gesamtmaßnahme wird in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt mit einer Länge von rund drei Kilometern reicht bis zur Kreuzung mit der K54 und soll bis Dezember fertiggestellt werden. Ab Dienstag (5.10.) wird dafür vom Kreisverkehr Hochmoor bis zur K 54 (Kapelle Stevede) für rund vier Wochen eine Vollsperrung eingerichtet. Im  Zuge dieser Arbeiten werden Maßnahmen für eine zukünftige Einbahnstraßenregelung hergestellt. Für den Zeitraum der Vollsperrung wird der Verkehr in beide Richtungen über die  L608 und L525 umgeleitet. Radfahrer und Fußgänger werden im Baustellenbereich in beiden Richtungen über die Wirtschaftswege geführt.

Nach Beendigung der Vollsperrung wird die Sanierung der Hauptfahrbahn der L581 im Rahmen einer Einbahnstraßenregelung stattfinden. Der Verkehr in Fahrtrichtung Coesfeld wird ab dem Kreisverkehr L608 Hochmoor über die L608 und L525 umgeleitet. Radfahrer und Fußgänger werden im Baustellenbereich in beiden Richtungen über Wirtschaftswege geführt. Die Einbahnstraßenregelung soll bis Anfang Dezember andauern. Ist die Hauptfahrbahn fertiggestellt, schließt sich das Herstellen des Geh- und Radweges an. Ab diesem Zeitpunkt wird der Verkehr auf der neuen Hauptfarbahn in beiden Fahrtrichtungen an der Arbeitsstelle vorbeigeführt. Radfahrer und Fußgänger werden im Baustellenbereich in beiden Richtungen über Wirtschaftswege geführt.  Ziel ist es, den Verkehrsteilnehmer über die Weihnachtsfeiertage bis zum Beginn der Arbeiten am zweien Abschnitt freie Fahrt gewähren zu können. Der zweite Bauabschnitt schließt sich dann im Frühjahr 2022 an.

Die Gesamtkosten für die Straßenumgestaltung mit Anlegen eines Geh- und Radweges belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro und werden vom Land NRW getragen. Insgesamt werden für die Querschnittsumgestaltung rund 35000 Tonnen Asphalt eingebaut werden. Trotzdem wird nach der Umgestaltung mehr Platz für die Natur sein als vorher. Durch den Trennstreifen und die Veränderung der Zuschnitte werden rund 8000 Quadratmeter Fläche entsiegelt.

Was passiert baulich?

Die bestehende Fahrbahn wird von 12 Meter Breite auf 7,50 Meter Breite reduziert. Entlang der Straße wird ein Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,50 Metern angelegt, der durch einen  1,75 Meter breiten Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt wird.  Darüber hinaus werden im Bereich der Bushaltestellen Stevede/Dickte und Stevede/Schmiede  Aufweitungsbereiche für neue Linksabbiegespuren hergestellt. Aufgrund der Verbreiterungen für die neu erstellten Aufweitungsbereiche müssen vereinzelte Gräben und Gewässer verrohrt werden.

Die an der Strecke liegenden acht Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut und die Verkehrseinrichtungen (Schilder, Leitpfosten usw.) werden erneuert. Des Weiteren werden zwei Brückenbauwerke Instand gesetzt, zudem im Bereich der K54 zwei Rechtsabbiegestreifen umgestaltet. Die Verkehrsinseln der K54 werden ebenfalls erneuert. Die gesamte Hauptfahrbahn wird im Hochausbau saniert, so dass die Fahrbahn um rund  16 Zentimeter angehoben wird. Lediglich im Kreuzungsbereich mit der K54 wird auf ein Hocheinbau verzichtet. Aufgrund des Hocheinbaus werden die  verschiedenen anderen Zufahrten zur Straße angehoben.

Pressekontakt: Nina Wischeloh, Telefon 02541-742-113

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