L419: Faunistische Kartierungsarbeiten in Wuppertal-Ronsdorf starten im Januar 2022

Wuppertal (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg plant den 2. Bauabschnitt der Ausbaumaßnahme L419 in Wuppertal-Ronsdorf, welcher die Anbindung an die Autobahn A1 zwischen der Blombachtalbrücke und der Anschlussstelle Ronsdorf umfasst. Hierfür sind begleitend großflächige faunistische Kartierungen im betroffenen Gebiet erforderlich. Diese umweltfachlichen Arbeiten sind gesetzlich vorgeschrieben und dienen dazu, die durch die Baumaßnahme zu erwartenden Eingriffe in Natur und Landschaft (hier: Fauna) ermitteln zu können und die erforderlichen landschaftspflegerischen Maßnahmen zu planen. Die Kartierungsarbeiten starten im Januar 2022 und dauern voraussichtlich bis in den Winter 2022/23.

Die von den Kartierungsarbeiten betroffenen Grundstückseigentümer oder -pächter werden deshalb gebeten, den Kartierern des vom Landesbetrieb beauftragten Gutachterbüros für die faunistischen Untersuchungen (Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Reptilien, Fische und Rundmäuler) den Zugang zu ihren Grundstücken zu gewähren. Das Straßen- und Wegegesetz Nordrhein-Westfalen sieht in §37a eine Verpflichtung zur Duldung seitens der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie sonstiger Nutzungsberechtigter (z.B. Pächter) vor.

Im Sinne der Übersichtlichkeit sind nachfolgend nur die Gemarkungen mit der jeweiligen Flurnummer aufgeführt, in denen die Untersuchungen stattfinden können, nicht jedoch die einzelnen Flurstücks-Nummern.

Gemarkung / Flur

Ronsdorf (3267) / 001, 002, 003, 004, 005, 013, 031, 066, 067, 068, 069, 070, 071
Lüttringhausen (3264) / 021, 037, 038, 039, 040, 041
Beyenburg (3485) / 010

Zur Orientierung ist eine Übersichtskarte mit der Darstellung des Untersuchungsraums beigefügt.

Pressekontakt: Rainer Herzog, Telefon 0221-8397-170

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