L402: Brückenersatzneubau – Sperrung der Knipprather Straße ab Montag (8.6.)
Langenfeld (straßen.nrw). Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Rhein-Berg beginnt voraussichtlich am Montag (8.6.) in Langenfeld mit größeren Arbeiten im Rahmen des Ersatzneubaus der Bahnbrücke Knipprather Straße (L402). Die Landesstraße wird dann zwischen der Katzbergstraße und Poststraße für die Dauer der Maßnahme gesperrt. Weiterhin sind die Straßen Alter Knipprather Weg sowie Am Galgendriesch im Bereich unterhalb der Brücke gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Bei planmäßigem Verlauf werden die Arbeiten bis Ende April 2027 dauern.
Hintergrund:
Straßen.NRW bereitet in Langenfeld den Abriss und Neubau zweier Brückenbauwerke vor. Sowohl die Brücke an der Knipprather Straße (L402) als auch die Bahnbrücke an der Berghausener Straße (L353) sind Landesstraßenbrücken, die über die Bahngleise der Strecke Köln-Düsseldorf führen und aufgrund irreparabler Schäden nicht mehr sanierungsfähig sind. Zunächst wird das Bauwerk Knipprather Straße (L402) neu gebaut, im Anschluss, voraussichtlich ab Mai 2027, folgt der Ersatzneubau des Bauwerks Berghausener Straße (L353). Beide Brücken sind für den Verkehr während der Bauzeit nicht nutzbar. Es steht dann die jeweils andere Brücke als Umleitung zur Verfügung. Die Bahnsteige an beiden Brücken bleiben während der Bauzeit erreichbar. Beide neuen Brückenbauwerke werden in Verbundbauweise gebaut, die eine vergleichsweise kurze Bauzeit hat sowie wenig Störungen auf den darunterliegenden Bahngleisen verursacht. Die Arbeiten an den Brückenbauwerken sind mit bereits geplanten Arbeiten und einhergehenden Sperrungen der DB an der Strecke abgestimmt, sodass die Einschränkungen im Raum Langenfeld insgesamt so gering wie möglich ausfallen sollen.
Seit Mai 2026 laufen vor Ort vorbereitende Maßnahmen. So waren unter anderem zur Herstellung von Bau- und Lagerflächen Rodungsarbeiten notwendig. Weiterhin hat der Landesbetrieb für ein anliegendes Gartencenter eine provisorische Zufahrt von der Knipprather Straße aus errichtet, um die Zuwegung auch während der Bauzeit dauerhaft zu gewährleisten. Mit Beginn der Sperrung am 8. Juni starten vor Ort größere Bautätigkeiten. Dazu zählen Kampfmittelsondierungen sowie erste Arbeiten zum Rückbau der bestehenden Brücke. Dabei wird die Brücke zunächst „geleichtert“. So werden zum Beispiel die Schutzplanken sowie das Geländer deinstalliert und die oberste Asphaltschicht wird abgefräst.
Die Maßnahme wird im Rahmen des „Nordrhein-Westfalen-Plans für gute Infrastruktur durch Gelder aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) finanziert.