L286n: Sanierung der Brücke „Merheimer Bruch“ – Änderung der Verkehrsführung ab Juni
Köln (straßen.nrw). Die umfassende Sanierung der Brücke „Merheimer Bruch“ im Zuge der Landesstraße L286n schreitet planmäßig voran. Nach Abschluss der vorbereitenden Arbeiten wird ab Dienstag, 3. Juni 2026, die Verkehrsführung im Baustellenbereich geändert.
Um die Einschränkungen für Verkehrsteilnehmende möglichst gering zu halten, erfolgt die Sanierung in zwei Bauphasen. Dafür wird der Verkehr je Fahrtrichtung jeweils über ein Teilbauwerk geführt, während die andere Brückenhälfte vollständig gesperrt und instandgesetzt wird. Zunächst wird die Brückenhälfte in Fahrtrichtung Autobahn A4 saniert, anschließend folgt die Gegenrichtung.
Mit Beginn der neuen Verkehrsführung ab 3. Juni starten auch die umfangreichen Arbeiten am Bauwerk. Unter anderem werden Berührungsschutzelemente und Lärmschutzwände erneuert, Beton-Kappen ausgetauscht sowie Fahrbahnübergänge, Abdichtungen und Fahrbahnbeläge erneuert. Außerdem werden geschädigte Betonbereiche saniert und Entwässerungsleitungen erneuert. Diese erste Bauphase soll voraussichtlich bis Juli 2027 dauern. Die Gesamtmaßnahme wird nach aktuellem Stand Mitte 2028 abgeschlossen.
Ziel der Sanierung ist es, die Tragfähigkeit und Verkehrssicherheit der Brücke langfristig zu sichern. Nach Abschluss der Arbeiten werden die bestehenden Gewichtsbeschränkungen aufgehoben.
Die Brücke „Merheimer Bruch“ wurde 1977 errichtet und besteht aus zwei Hohlkasten-Spannbetonbrücken sowie einem Abfahrtsarm. Bei Bauwerksprüfungen wurden erhebliche Schäden unter anderem an Fahrbahnübergängen, der Entwässerung und an Betonbauteilen festgestellt. Diese machten bereits Sofortmaßnahmen wie Gewichtsbeschränkungen und provisorische Überbrückungen erforderlich.
Durch die umfassende Instandsetzung kann das bestehende Bauwerk langfristig erhalten werden.