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L228: Neue DB-Brücke in Geilenkirchen wird für den Verkehr freigegeben

L228: Neue DB-Brücke in Geilenkirchen wird für den Verkehr freigegeben

Geilenkirchen. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein hat den Ersatzneubau der DB-Brücke im Zuge der Landesstraße L228 erfolgreich abgeschlossen. Am Donnerstag (16.07.), gegen 10 Uhr; wird die neue Brücke für den Verkehr freigegeben. Mit einer Bauzeit von rund sieben Monaten konnte das Bauwerk dank einer innovativen Fertigteilbauweise und einer funktionalen Ausschreibung zügig errichtet werden.

Rekordbauzeit durch innovative Bauweise

Die Bauarbeiten begannen Anfang Januar 2026 unter Vollsperrung der L228. Während einer nur einmonatigen Sperrpause der Deutschen Bahn wurde zunächst die Bestandsbrücke zurückgebaut. Anschließend erfolgte die Montage der Überbauträger auf eigens hergestellten Traggerüsten. Im März wurden die Unterbauten errichtet und die Fahrbahnplatte betoniert. Es folgten Erd- und Straßenbauarbeiten, die planmäßig abgeschlossen werden konnten.

Moderne Brücke für eine wichtige Verkehrsverbindung

Die neue Spannbetonbrücke ist rund 30 Meter lang und etwa 15 Meter breit. Sie verfügt über zwei Fahrstreifen und wurde vollständig in Fertigteilbauweise errichtet. Sowohl die Unterbauten als auch der Überbau bestehen aus vorgefertigten Betonelementen.

Eine besondere bautechnische Herausforderung war die Montage des Überbaus auf Traggerüsten bereits vor der Errichtung der Unterbauten. Dieses innovative Bauverfahren machte es möglich, die nur einmonatige Sperrpause der Deutschen Bahn optimal zu nutzen und den ambitionierten Bauzeitenplan einzuhalten.

Leistungsfähige Verbindung über die Bahngleise

Die L228 ist eine wichtige innerörtliche Verbindung in Geilenkirchen und ermöglicht die Querung der Bahngleise ohne Wartezeiten an einem Bahnübergang. Die Brücke stellt damit eine leistungsfähige Alternative zum höhengleichen Bahnübergang an der Thomashofstraße dar, an dem es durch die Schrankenanlage regelmäßig zu Rückstaus kommen kann.

Der Ersatzneubau wurde aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität finanziert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro.

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